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	<title>Hunde.com Magazin &#187; Rassehund</title>
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	<description>Aktuelles rund um den Hund</description>
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		<title>Hundezucht</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 12:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[gbeck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfolgreich züchten auf Gesundheit, Leistung und Aussehen Eine Rezension von Gudrun Beck, Züchterin der Fox Lions Collies Ein teures Buch, ein gutes Buch. Eines, was zu lesen ich jedem empfehle, der sich für Hunde interessiert. Nicht nur Züchter und Hundefreunde, die es werden wollen, können hier eine Menge Interessantes lernen. Welche Bedingungen erfüllt werden müssen, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2022/11/Hundezucht_DSC_5115a.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1011" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2022/11/Hundezucht_DSC_5115a-205x300.jpg" alt="Hundezucht_DSC_5115a" width="205" height="300" /></a>Erfolgreich züchten auf Gesundheit, Leistung und Aussehen<br />
</b></p>
<p>Eine Rezension von Gudrun Beck, Züchterin der <a title="www.fox-lions.de" href="http://www.fox-lions.de"><cite>Fox Lions Collies</cite></a></p>
<p>Ein teures Buch, ein gutes Buch. Eines, was zu lesen ich jedem empfehle, der sich für Hunde interessiert. Nicht nur Züchter und Hundefreunde, die es werden wollen, können hier eine Menge Interessantes lernen. Welche Bedingungen erfüllt werden müssen, um überhaupt mit dem vereinsmäßigen Züchten anfangen zu dürfen. Welche Bedingungen zur Zucht vorgesehene Hunde erfüllen müssen, um zur Zucht verwendet werden zu dürfen. Wie schwer es ist, den richtigen Zeitpunkt für den Termin beim Deckrüden zu ermitteln. Was alles schief gehen kann bei Trächtigkeit und Aufzucht. Welche Krankheiten drohen. Was ein guter Züchter an Früherziehung und Sozialisation leistet, bis hin zu juristischen Fragen und Antworten im Verhältnis zu Welpenkäufern oder Kollegen.</p>
<p><span id="more-1009"></span>Hätten Sie z. B. geahnt, dass übermäßig viel Vit. A während der ersten 30 Tage der Trächtigkeit zu Missbildungen an den Föten führen kann?</p>
<p>Eine schöne Zusammenstellung aller wichtigen Aspekte von mehreren hochkarätigen Fachleuten.</p>
<p>Trotz des Umfangs und des Anspruchs gut zu lesen, da bei der Ansprache im Text grundsätzlich alle drei Geschlechter gemeint sind, was bereits auf S. 2 klargestellt wird.</p>
<p>Dr. Helga Eichelberg (Hrsg.)<br />
Hundezucht<br />
2022, Franckh- Kosmos Verlags-GmbH &amp; Co. KG,<br />
Stuttgart, 2022<br />
336 Seiten,  225 Farbfotos und 31 Grafiken, Hardcover<br />
ISBN 978-3-440-16801-1<br />
50,00 € (D)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hunderassen</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2021 13:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[gbeck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[Zoologie, Zucht und Verhalten neu betrachtet Eine Rezension von Gudrun Beck, Züchterin der Fox Lions Collies Wissen Sie, was ein Sulimov-Hund ist? Ein Hund mit einem Viertel Schakal in seiner Abstammung und einer besonders guten Spürnase für den Einsatz als Diensthund an einem bestimmten russischen Flughafen. Steht auf S. 29 in diesem ganz hervorragenden Buch, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2021/05/Hunderassen_DSC_0333.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-942" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2021/05/Hunderassen_DSC_0333-205x300.jpg" alt="Hunderassen_DSC_0333" width="205" height="300" /></a><b>Zoologie, Zucht und Verhalten neu betrachtet<br />
</b></p>
<p>Eine Rezension von Gudrun Beck, Züchterin der <a title="www.fox-lions.de" href="http://www.fox-lions.de"><cite>Fox Lions Collies</cite></a></p>
<p>Wissen Sie, was ein Sulimov-Hund ist? Ein Hund mit einem Viertel Schakal in seiner Abstammung und einer besonders guten Spürnase für den Einsatz als Diensthund an einem bestimmten russischen Flughafen. Steht auf S. 29 in diesem ganz hervorragenden Buch, in dem die meisten Hundefreunde noch viel lernen können. Dabei geht es längst nicht nur darum, ein Nachschlagewerk für ca. 550 Hunderassen zu bieten.  Auf den ersten 115 Seiten wird der Leser in verschiedenster Hinsicht auf den neuesten Stand der Hunde-Forschung gebracht. <span id="more-937"></span></p>
<p>Es geht um die Domestikation, Form- und Funktions-Unterschiede im Körperbau, Verhalten, Gene und Erblichkeit. Eine kritische Betrachtung der Hybridzucht (&#8220;Designerdogs&#8221;) sollte vor allem all diejenigen nachdenklich machen, die kurz davor sind, einen stolzen Preis in solch einen Mischling zu investieren.</p>
<p>Die Rassebeschreibungen im einzelnen sind unterschiedlich ausführlich,  meist mehrseitig und mit schönen Fotos präsentiert . Eingegangen wird auf Herkunft, rassetypische Merkmale, Eignung und Training. Anders als in Büchern zur jeweiligen Hunderasse, die von ihren Fans, meist Züchtern, geschrieben wurden, muss der Leser hier nicht zwischen den Zeilen lesen können, was noch drin steckt und wo es Probleme geben könnte. Eine gute Hilfe bei der Auswahl, welchen Hund man sich anschaffen möchte. So wird auf rassetypische Krankheiten und die durchschnittliche Lebenserwartung hingewiesen. Bei der Deutschen Dogge liegt sie bei nur 6-7 Jahren. Außerdem heißt es auf S. 256: &#8220;Es braucht erfahrene und geduldige Hundehalter, die sich mit dieser sich spät entwickelnden Riesenrasse auskennen.&#8221;</p>
<p>Das Jagdverhalten von Hüte- und Treibhunden wird in einem eigenen Kapitel beleuchtet. Ebenso der Unterschied zwischen Show- und Arbeitslinien. Beim Malteser ist ein Kapitel &#8220;Medical Training&#8221; eingestreut, das sich dem Erlernen der Duldung von z. T. unangenehmen Pflegemaßnahmen widmet. Gerade bei feinem, seidigen Langhaar ist es wichtig, systematisch vorzugehen.</p>
<p>Geschrieben ist das Buch in gutem, leicht verständlichen Deutsch ohne Gendersternchen und geschlechtergerecht gemeinten Sprachungetümen, so dass es angenehm einfach ist, sich auf den Inhalt zu konzentrieren. Selbstverständlich kann ein Hundehalter, Wissenschaftler oder  Züchter weiblich sein. Das Buch hat auch ohne Doppelnennungen mit der jeweiligen -in-Form 608 Seiten. Eine Leseempfehlung!</p>
<p>Udo Gansloßer, Yvonne Adler und Gudrun Braun<br />
2021, Franckh- Kosmos Verlags-GmbH &amp; Co. KG,<br />
Stuttgart, 2021<br />
608 Seiten Text,  463 Farbfotos von Anna Auerbach/Kosmos und 25 Grafiken, Hardcover<br />
ISBN 978-3-440-16008-4<br />
68,00 € (D)</p>
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		<title>Hütehunde als Begleiter ~ Rassen Erziehung Beschäftigung</title>
		<link>https://www.hunde.com/blog/2014/09/huetehunde-als-begleiter-rassen-erziehung-beschaeftigung/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2014 10:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundesport]]></category>
		<category><![CDATA[Hundetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Rezension von Gudrun Beck, Züchterin der Fox Lions Collies Ein gelungener Überblick über alles Wissenswerte zum Thema Hütehund mit leicht verständlichen Texten und sehr schönen Farbfotos. Mrozinski beschreibt die Entstehung der Hütehundrassen und -schläge und stellt die derzeit bei uns beliebtesten vor. Dabei geht er auch kurz auf genetische Probleme und Erbkrankheiten heutiger Hunderassen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2014/09/DSC_9416b.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-616" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2014/09/DSC_9416b-199x300.jpg" alt="DSC_9416b" width="199" height="300" /></a>Eine Rezension von Gudrun Beck, Züchterin der <a title="www.fox-lions.de" href="http://www.fox-lions.de"><cite>Fox Lions Collies</cite></a></p>
<p>Ein gelungener Überblick über alles Wissenswerte zum Thema Hütehund mit leicht verständlichen Texten und sehr schönen Farbfotos. Mrozinski beschreibt die Entstehung der Hütehundrassen und -schläge und stellt die derzeit bei uns beliebtesten vor. Dabei geht er auch kurz auf genetische Probleme und Erbkrankheiten heutiger Hunderassen ein. &#8220;Fremdblutzufuhr&#8221; kann zur Zauberformel für folgende Züchter-Generationen werden, um mehr genetische Vielfalt wiederzuerlangen. So nennt er die bereits häufig praktizierte Hybridisierung in der Pferdezucht als möglichen Ausweg aus der drohenden Inzuchtdepression ganzer Hunderassen.</p>
<p>Der &#8220;Griff&#8221;, nichts anderes als ein möglichst nicht verletzender Biss, der an der Keule des Viehs zum Treiben erwünscht ist, kann bei ungenügender Erziehung auch an Menschen ausprobiert werden. Wadenbeißer kommen nicht so gut an! <span id="more-617"></span>Daraus zu schließen, dass so ein Arbeitshund eben hüten und an der Herde arbeiten muss und nicht in die Hände von Hundeliebhabern ohne Vieh gehöre, ist falsch. Ein Hund gehört erzogen und manches in dem Zuge eben auch verboten. Wie das gehen kann, wird hier nur kurz angerissen, wie auch nicht anders zu erwarten in einem Überblick.</p>
<p>Er räumt auf mit Vorurteilen wie &#8220;Hütehunde jagen nicht&#8221; und der Wahnvorstellung, ein Hütehund müsse fast rund um die Uhr in Bewegung gehalten werden, um ihn artgerecht auszulasten. Er weist darauf hin, dass es viel wichtiger ist, einen solchen agilen Hund zur Ruhe zu erziehen und warnt davor, zur reinen Wurfmaschine für Bällchen oder Stöckchen zu mutieren. Denn, statt den Hund im Spiel auf sich selbst als Spielpartner zu fixieren, tritt gerade bei Hütehunden oft ein gegenteiliger Effekt auf: Die Objektfixierung. Schließlich ist es dem Hund egal, wer den Ball oder das Stöckchen wirft, Haupsache, er kann hinterherhetzen. Ein weiterer negativer Seiteneffekt ist, dass der Hund dieses Spielzeug dann oft gegen Artgenossen verteidigt und nichts anderes mehr wichtig findet, so dass sein Spiel- und Sozialverhalten auf der Strecke bleibt. Schließlich genügt eine Flyball-Wurfmaschine und der Hund beschäftigt sich selbst. Irgendwo wird die Grenze zum Neurotischen überschritten, spätestens dann, wenn der eigene Besitzer ihn nicht mehr aus dem Spiel abrufen und runterfahren kann. Balljunkies sind wirklich irre. Um einer solchen Entwicklung vorzubeugen, sollte man gerade solche Aktivitäten bevorzugen, bei denen der Hund in Ruhe arbeitet, wie z. B. im Mantrailing oder bei Apportieraufgaben, bei denen das Suchen und Bringen im Vordergrund steht.</p>
<p>Mrozinski spart nicht mit Kritik. Hütehunde glänzen oft mit hervorragenden Leistungen im Hundesport, aber zum reinen Sportgerät mutieren sollten sie nicht. Solange der Sport auch dem Hund Spaß macht, ist die gemeinsame Aktivität eine schöne und gesunde Freizeitgestaltung. Übertriebener Ehrgeiz kann dagegen tierschutzrelevant werden.</p>
<p>Das Freizeithüten, wie es in manchen Seminaren mit &#8220;Übungsschafen&#8221; angeboten wird, sieht für den Hundefreund vielleicht nett aus, kann aber für die Schafe quälend werden, denen man &#8220;keine Chance lässt, es richtig zu machen&#8221;. Sie werden &#8220;Opfer blutiger Anfänger&#8221; oder gar blutige Opfer von Anfängern. Welchen Sinn machen solche Seminare? Lust auf etwas wecken, was im Alltag des Nichtschäfer-Hundes dann doch wieder fehlt? Wer einen Hütehund als Begleiter haben möchte, braucht sowas nicht.</p>
<p>Dieses Buch ist allen Hundefreunden zu empfehlen, die sich für solche Hunde interessieren, einen Hütehund anschaffen möchten oder bereits einen haben. Außerdem ist es eine schöne Geschenkidee für die Freunde solcher Hunde.</p>
<p>Hütehunde als Begleiter<br />
Normen Mrozinski<br />
Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp; Co. KG,<br />
Stuttgart, 2014<br />
166 Seiten, Hardcover<br />
ISBN: 978-3-440-13938-7<br />
29,99 €</p>
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		<title>Degenerative Myelopathie (DM) als Argument für die Hundezucht</title>
		<link>https://www.hunde.com/blog/2013/05/degenerative-myelopathie-dm-als-argument-fur-die-hundezucht/</link>
		<comments>https://www.hunde.com/blog/2013/05/degenerative-myelopathie-dm-als-argument-fur-die-hundezucht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 04:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[gbeck]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Collie]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>
		<category><![CDATA[Degenerative Myelopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundezucht]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserwartung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;unter Berücksichtigung der Genetik: Gentests helfen bei der Partnerwahl Ein Bericht von Gudrun Beck, Züchterin der Fox Lions Collies &#8220;Er kommt hinten nicht mehr hoch!&#8221; Unter Tränen verabschiedet Claudia M. ihren geliebten Benny in den Hundehimmel. &#8220;Er ist doch noch gar nicht alt! Er hatte doch sonst nie was!&#8221; Ab ungefähr dem 8. Lebensjahr wird [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230;unter Berücksichtigung der Genetik: Gentests helfen bei der Partnerwahl</strong></p>
<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2013/05/2013_04_29_DSC_0155.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-548" style="margin: 10px;" title="2013_04_29_DSC_0155" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2013/05/2013_04_29_DSC_0155-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a>Ein Bericht von Gudrun Beck, Züchterin der <a title="www.fox-lions.de" href="http://www.fox-lions.de"><cite>Fox Lions Collies</cite></a></p>
<p>&#8220;Er kommt hinten nicht mehr hoch!&#8221; Unter Tränen verabschiedet Claudia M. ihren geliebten Benny in den Hundehimmel. &#8220;Er ist doch noch gar nicht alt! Er hatte doch sonst nie was!&#8221;</p>
<p>Ab ungefähr dem 8. Lebensjahr wird ein Ungeschickterwerden der Hinterläufe, Fehlhaltungen, ein schlurfender Gang und allgemeines Schwächerwerden der Hinterläufe beobachtet. Schließlich kann der Hund ohne Hüftunterstützung nicht mehr aufstehen. <span id="more-546"></span>Eine Zeit lang kann ein Rolli helfen, einen Hund mit zunehmend gelähmten Hinterläufen mobil zu halten. Der Besitzer lernt vielleicht noch, die Blase seines Hundes auszudrücken. Es gibt immer nur ein Schlechter, nie ein Besser. Sterben auf Raten, von hinten nach vorne. Schmerzlos, aber mit zunehmendem Pflegeaufwand und abnehmender Lebensqualität, da der Hund immer weniger tun kann. Dann versagen auch die Vorderbeine. Man kommt um das Einschläfern nicht herum. Wir müssen davon ausgehen, dass diese Krankheit in vielen Hunderassen und dementsprechend auch bei Mischlingen stark verbreitet ist. Bekannt ist sie von Deutschen Schäferhunden, Pembroke Welsh Corgies, Hovawarten, Berner Sennenhunden, Collies, Siberian Huskys, Boxern, Rhodesian Ridgebacks und Chesapeake Bay Retrievern. Das Leben vieler Hunde könnte deutlich länger sein, wenn es diese Krankheit nicht gäb. Dabei wird diese Krankheit oft nicht einmal diagnostiziert, da das Krankheitsbild u. a. Spondylose ähnlich ist und nur als aufwändige Ausschlussdiagnose sicher zu stellen ist.</p>
<p>Das späte Auftreten der Degenerativen Myelopathie machte es Züchtern bisher unmöglich, ihre Zuchttiere danach zu selektieren. Anders als z. B. die Zuchttauglichkeits-Untersuchung auf Hüftdysplasie unter Narkose im Röntgenbild, ist eine klinische Untersuchung auf spätere Degenerative Myelopathie am gesund wirkenden Hund bislang nicht möglich.</p>
<p>Seit 2009 gibt es einen Gentest auf die Disposition, mit ca. 60%-iger Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens an Degenerativer Myelopathie zu erkranken. Hunde, die diese Disposition nur von einem Elternteil erben, bekommen diese Krankheit wahrscheinlich nicht, vererben sie jedoch an statistisch gesehen die Hälfte ihrer Nachkommen. Diese sogenannten Merkmals-Träger gilt es also in der Zukunft nur noch mit reinerbig DM-freien Hunden zu verpaaren. Dann gibt es in der nächsten Generation zwar wieder zur Hälfte Merkmals-Träger, aber zur anderen Hälfte reinerbig DM-freie Hunde, also keine von DM betroffenen Hunde mehr. Klingt einfach, ist es aber nicht. Leider haben wir, je nach Hunderasse, bereits mehrere Defektgene und Krankheiten zu berücksichtigen. Für eine Zuchthündin einen geeigneten Zuchtpartner zu finden, wird immer schwieriger, die Wege zum passenden Deckrüden immer weiter. Was auf gar keinen Fall vor Schreck passieren sollte, ist das Ausschließen sämtlicher Merkmals-Träger aus der Zucht. Dann wäre die Zuchtbasis für viele Hunderassen schnell zu eng, Inzuchtdepression und andere Erbkrankheiten die Folge.</p>
<p>Die meisten Hundezuchtvereine haben noch keine festen Regeln definiert, wie dieser Gentest nun in der Zucht zu berücksichtigen ist. Ein ausreichend gebildeter Züchter weiß aber, wie er DM-betroffene Hunde in der nächsten Generation vermeidet. Jetzt kommt es also auf die Ernsthaftigkeit des einzelnen Züchters an, ob er dem Wegzüchten dieser Krankheit die Priorität einräumt, die wir Hundefreunde uns wünschen. Die Versuchung, die neuen Erkenntnisse zu ignorieren, ist groß:</p>
<p>- die Gentests kosten Geld<br />
- die Ergebnisse lassen erkennen, dass noch weniger Zuchtpartner, als bisher angenommen, zu den eigenen Zuchttieren passen<br />
- das Auftreten der Degenerativen Myelopathie kommt so spät und wird so selten sicher diagnostiziert, dass der Züchter weder eine Gewährleistungspflicht noch die Anwendung des Qualzucht-Paragrafen des aktuellen deutschen Tierschutzgesetzes zu fürchten braucht<br />
- Züchter, die ihre &#8220;ausgedienten&#8221; Zuchthündinnen mit spätestens 7 Jahren weggeben, leiden nicht einmal persönlich darunter, wenn eine solche ehemalige Zuchthündin Degenerative Myelopathie bekommt.</p>
<p>Schön wäre es, wenn es nur noch genügend aufgeklärte Welpenkäufer gäb, die die Berücksichtigung des Gentsts auf Degenerative Myelopathie zum Kriterium für ihre Kaufentscheidung machen. Dann könnte der Markt dazu zwingen, dass demnächst alle Züchter dieses Thema ernst nehmen. Eine sehr schöne Homepage zur Aufklärung von Hundefreunden über die Degenerative Myelopathie und eine Hilfe für Colliezüchter, die eine Übersicht über getestete Zuchttiere bei Züchterkollegen suchen, finden Sie hier: <a href="http://colliejule.jimdo.com/">http://colliejule.jimdo.com/</a><cite></cite><a title="colliejule.jimdo.com" href="http://colliejule.jimdo.com/"><cite></cite></a></p>
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		<item>
		<title>Hat der Deutsche Schäferhund noch eine Zukunft?</title>
		<link>https://www.hunde.com/blog/2012/12/hat-der-deutsche-schaferhund-noch-eine-zukunft/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 14:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Fachbeitrag von Gudrun Beck, Züchterin der Fox Lions Collies Für die einen der zurückgezüchtete, furchteinflößende &#8220;böse Wolf&#8221;, für die anderen eine Ikone, der mit Abstand beste Hund der Welt. Jahrzehntelang war er mit dem besonderen Image behaftet, der in unterschiedlichen Disziplinen leistungsstärkste Diensthund für Polizei und Militär zu sein. So muss es bitter klingen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/12/Deutscher_Schaeferhund_3526.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-493" style="margin: 10px; border: 0px none;" title="Deutscher_Schaeferhund_3526" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/12/Deutscher_Schaeferhund_3526-220x300.jpg" alt="" width="220" height="300" /></a>Ein Fachbeitrag von Gudrun Beck, Züchterin der <a title="www.fox-lions.de" href="http://www.fox-lions.de"><cite>Fox Lions Collies</cite></a></p>
<p>Für die einen der zurückgezüchtete, furchteinflößende &#8220;böse Wolf&#8221;, für die anderen eine Ikone, der mit Abstand beste Hund der Welt. Jahrzehntelang war er mit dem besonderen Image behaftet, der in unterschiedlichen Disziplinen leistungsstärkste Diensthund für Polizei und Militär zu sein. So muss es bitter klingen für seine Freunde, was Günther Bonke, der Experte beim nordrheinwestfälischen Landesamt für Ausbildung und Fortbildung der Polizei (LAFP), Ende Sommer 2011 verriet: Der Deutsche Schäferhund ist ausgemustert. Er war zu teuer geworden, zu häufig krank und zu wenig belastbar. Neben 281 Malinois seien in Nordrhein-Westfalen nur noch 26 Deutsche Schäferhunde als Diensthunde im Einsatz. Wegen ihrer hohen &#8220;Spiel- und Beutemotivation&#8221; seien die Belgier häufiger nicht nur als Schutzhunde, sondern auch als Spürhunde besser einsetzbar. Damit wird dem kurzhaarigen Belgischen Schäferhund (Malinois) die besondere Ehre zu teil, als Gebrauchshund im internationalen Vergleich der Beste zu sein.<span id="more-490"></span></p>
<p><strong>Geschichte des Deutschen Schäferhunds</strong></p>
<p>Kenner der Hundeszene wundert die Entwicklung nicht. Vergleicht man Schäferhund-Fotos vom Beginn des vergangenen Jahrhunderts mit aktuellen, um die 100 Jahre danach, fällt vor allem die stark überwinkelte Hinterhand auf, die dem Deutschen Schäferhund den stark abfallenden Rücken beschert hat. Eine Mode, die anderen Schäferhundrassen erspart blieb.</p>
<p>1899 gründete sich der SV (Schäferhunde-Verein) und eröffnete sein eigenes Zuchtbuch. Als Begründer der Hoch- und Reinzucht Deutscher Schäferhunde gilt Max von Stephanitz. Sein &#8220;Hektor von Linksrhein&#8221;, den er in &#8220;Horand von Grafrath&#8221; umbenannte, ist der erste in diesem Zuchtbuch eingetragene Deutsche Schäferhund. Er soll nur 60-61 cm Schulterhöhe gemessen haben, aber ein unverbesserlicher Raufer gewesen sein, der seinem Herrn viel Ärger einbrachte (Hans Räber, &#8220;Enzyklopädie der Rassehunde&#8221;, Bd.1, S. 211). Dieser Hund und sein Bruder &#8220;Luchs von Sparwasser&#8221; sind die Stammväter der Hunderasse. Als Stammmutter gilt die Hündin &#8220;Mari von Grafrath&#8221;. Alle drei hatten mehr Ähnlichkeit mit dem heutigen Malinois, als mit dem heutigen Deutschen Schäferhund. Er war kleiner und leichter und hatte einen geraden Rücken. Mit intensiver Inzucht formte man einen in Form und Größe immer zuverlässiger den noch jungen &#8220;Standard&#8221; erfüllenden stehohrigen Gebrauchshund. Der &#8220;Standard&#8221; ist die Beschreibung, die festlegt, wie ein Hund einer bestimmten Hunderasse auszusehen hat und welche Charaktereigenschaften er haben soll. Im Standard des Deutschen Schäferhund lesen wir auch heute noch:</p>
<p>&#8220;&#8230;Die Oberlinie verläuft vom Halsansatz an über den hohen langen Widerrist und über den geraden Rücken bis zur leicht abfallenden Kruppe ohne sichtbare Unterbrechung. Der Rücken ist mäßig lang, fest, kräftig und gut bemuskelt. Die Lende ist breit, kurz, kräftig ausgebildet und gut bemuskelt. Die Kruppe soll lang und leicht abfallend (ca. 23° zur Horizontalen) sein und ohne Unterbrechung der Oberlinie in den Rutenansatz übergehen&#8230;Die Stellung der Hinterläufe ist leicht rückständig, wobei die Hintergliedmaßen von hinten gesehen parallel zueinander stehen. Oberschenkel und Unterschenkel sind von annähernd gleicher Länge und bilden einen Winkel von ca. 120°, die Keulen sind kräftig und gut bemuskelt.&#8221; (FCI-St. Nr. 166 v. 23.12.2010).</p>
<p><strong>&#8220;Bergab-Schäferhund&#8221; als Modeerscheinung mit Rückenleiden und Lahmheiten</strong></p>
<p>Der gerade Rücken wird also eigentlich immer noch gefordert. Leider sind heute nicht einmal die Schäferhunde aus Leistungslinien im Rücken wirklich gerade geblieben, obwohl sie die Mode nie so ganz mitgemacht haben. Neue Untersuchungen des Gangwerks zeigen, dass auch die 120°-Forderung weder bei den Ausstellungs- noch bei den Leistungslinien eingehalten werden (&#8220;Hunde in Bewegung&#8221;, Prof. Dr. Martin S. Fischer und Dr. Karin E. Lilje). Auch die für die Vorderläufe geforderten 90° zwischen Schulterblatt und Oberarm werden in beiden Linien nicht eingehalten. Die Schrittlänge ist im Schritt besonders kurz, im Trab und Galopp dagegen besonders lang, was zwar elegant aussieht, aber wenig effektiv ist und Einbußen in Bezug auf die Wendigkeit zur Folge hat. In &#8220;Hunde in Bewegung&#8221; wird auf die anatomische Besonderheit hingewiesen, dass nur der Deutsche Schäferhund, der Berner Sennenhund und der Rottweiler ein konkaves Iliosakralgelenk haben. Das ist die Stelle, an der der von der Hinterhand erzeugte Vorschub auf die Wirbelsäule übersetzt wird und damit den ganzen Körper vorwärts bringt. Degenerationserscheinungen der Lendenwirbelsäule sind für verschiedene Arten der Lahmheit verantwortlich.</p>
<p>Das Skelett der meisten 4-füßigen Säugetiere ist als Brücken-Bogen-Skelett angelegt.Die Statik ist ganz ähnlich, wie bei einer Brückenkonstuktion. Die Pfeiler werden durch Vorder- und Hinterhand gebildet, der Bogen durch die Brust- bis Lendenwirbel. Die gleichmäßigste Kräfteverteilung ist gegeben, wenn die Hinterpfoten unter der Hüfte und die Vorderpfoten unter der Schulter stehen, so, wie es die Belgischen Schäferhunde heute noch vormachen. Steht ein Hund dagegen mit weit hinter der Hüfte aufgestellten Hinterpfoten, so muss bereits in diesem Stand eine Mehrbelastung der Lendenwirbelsäule und Gelenke der Hinterhand ausgehalten werden.</p>
<p>Was Ende des vergangenen Jahrhunters in Beschreibungen wie &#8220;vorne Hund, hinten Frosch&#8221; und &#8220;Bergab-Schäferhund&#8221; gipfelte, ist dem Ausstellungswesen und einer mir völlig unverständlichen Mode und Höher-Bewertung eben solcher, sich falsch belastender Tiere zu verdanken. Dabei ist diese Entwicklung durchaus nicht neu. Otto Rahm, damaliger Kenner der Szene, sprach schon 1922 vom &#8220;Hinterhandwahn&#8221; und meinte damit die überwinkelte Stellung der Hinterbeine und den dadurch stark abfallenden Rücken. 1920 soll er davor gewarnt haben, dass der Deutsche Schäferhund zum Modehund wird: &#8220;&#8230;Das ist ein äußerst gefährlicher Posten, da die Mode jederzeit nur nach äußerem Glanz, nicht nach innerem Gehalt strebt.&#8221; Es soll in den 20er Jahren viele ängstliche, &#8220;scheue&#8221; Deutsche Schäferhunde gegeben haben. Es kursierte die Beobachtung, dass wohl auf Ausstellungen ängstliche Hunde eine &#8220;gute&#8221; Hinterhandwinkelung vortäuschten und somit verstärkt in die Zucht kamen. Ein Zuchtbuchführer der Zeit sprach von 50% wesensschwachen Tieren. Mit der Einführung von Zuchttauglichkeitsprüfungen mit Wesenstests und Leistungsprüfungen verbesserte sich die Situation (Räber, Bd. 1, S.212f).</p>
<p><strong>Karriere im Schutzhundesport<br />
</strong></p>
<p>Polizei und Militär wollten einen starken, Angst einflößenden Hund. Dafür wurde der Deutsche Schäferhund größer und schwerer gezüchtet. Er schaffte es in kurzer Zeit, den Airedale Terrier als Diensthund zu verdrängen und wurde zum beliebtesten Hund der Welt. Einen bedeutenden Anteil an dieser Entwicklung hat der Schutzhundesport, wie er seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts auf SV-Plätzen praktiziert wurde (SV = Schäferhunde-Verein). Die Methoden sollten sich geändert haben. Statt der z. T. tierschutzwidrigen Starkzwangmaßnahmen mit Stachelhalsband und Stromreizgerät sollte man sich auf das durch positive Motivation Erreichbare beschränken. Der früher übliche Kasernenhofton, kombiniert mit tierquälerischen Ausbildungsmethoden hat vielen Hundefreunden den Spaß an diesem Sport verdorben. In der Gesellschaft litt die Akzeptanz zunehmend unter der führenden Rolle des Schäferhunds in den Beißstatistik. Dabei muss jedoch klar gestellt werden, dass die Unfälle immer absolut betrachtet in die Statistik eingingen. Relativ, bezogen auf jeweils 100 Individuen einer Hunderasse, sieht es gar nicht mal so anders aus als bei anderen Hunderassen: Etwa ein Prozent pro Jahr verursacht einen Beißunfall. Allein die Schwere ist oft erheblicher als bei kleineren, weniger beißkräftigen Hunden. Die Angehörigen des SV weisen mit Recht darauf hin, dass die im Schutzhundesport ausgebildeten Hunde meist nicht diejenigen sind, von denen Gefahr ausgeht, da heute nur noch gut sozialisierte und auf Begleithund-Niveau geprüfte Schäferhunde überhaupt in diese Ausbildung dürfen. Die Gefahr geht vielmehr von schlecht sozialisieren, zu wenig oder falsch erzogenen und unverantwortlich gehaltenen Schäferhunden aus. Und doch ist dieses Image des beißkräftigen Polizeihundes mit daran schuld, dass bestimmte Kreise sich verstärkt Schäferhunde als Status-Symbol anschafften: &#8220;Grimmig soll er aussehen! Eindruck soll er machen!&#8221; Eine besondere Gefahr geht von dilettantisch über den Wehrtrieb scharf gemachte und dann wegen Versagens oft über den Tierschutz in dritte Hand abgegebene Schäferhunde aus. Das Tier als Sportgerät. Auch eine traurige Seite des Schutzhundesports. Weite Teile der Bevölkerung lehnen das Hetzen auf Menschen grundsätzlich ab, auch, wenn immer beteuert wird, der modern abgerichtete Sporthund sei ja nur seiner Spielbeute, dem Schutzärmel hinterher. Eine Verwechselung von Situationen ist später vielleicht doch mal möglich und schon beißt der Hund in einen ungeschützten Arm. Bestrebungen, den Schutzhundesport zu verbieten, hat es schon gegeben. Das Argument, man müsse den Schutzhundesport erhalten, um die Basis für die Polizeihundezucht breit zu halten, zählt im Moment weniger &#8211; zumindest in Bezug auf den Deutschen Schäferhund.</p>
<p><strong>Erbkrankheiten als Folge von </strong><strong>Inzucht und Championatszucht<br />
</strong></p>
<p>Die erste Erbkrankheit, die sein Image zu trüben begann, war die Hüftdysplasie (HD). Obwohl inzwischen andere großwüchsige Hunderassen stärker von HD betroffen sind, verbinden viele Menschen den Deutschen Schäferhund mit dieser Krankheit, weil sie bei ihm zuerst diagnostiziert wurde. Leider fielen weitere Erbkrankheiten auf, die seine aktuelle Lebenserwartung auf 10-12 Jahre senkten. Wikipedia nennt in dem Zusammenhang degenerative lumbosakrale Stenose (DLSS, eine Verengung der hinteren Wirbelsäule, die zu Lahmheit führt), Ellbogendysplasie (ED), Allergien, Pankreasinsuffizienz (Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse), degenerative Myelopathie (ein schleichender Nerven- und Muskelabbau), Schäferhundpyodermie (brennende, eitrige Entzündung der Haut), Schäferhundkeratitis (Augenkrankheit) und Herzvergrößerungen, kongenitales Vestibularsyndrom (Erbkrankheit des Innenohrs mit Gleichgewichtsstörungen und unter Umständen Taubheit), Interessant ist, dass Hündinnen offenbar etwas älter werden als Rüden, was wahrscheinlich auf den kleineren, leichteren Körperbau zurückzuführen ist. 64 % der Hündinnen werden noch über 10 Jahre alt, aber nur 47 % der Rüden &#8211; eine traurige Statistik für eine mittelgroße Hunderasse (Räber, Bd. 1, S.214).</p>
<p>Wieso werden nun gerade Deutsche Schäferhunde so oft von derartigen Erbkrankheiten gequält? Mit der anfänglich intensiven Inzucht und der später fortgesetzten &#8220;Linienzucht&#8221; (moderate Inzucht) verstärkten sich nicht nur die gewünschten Merkmale, sondern auch Defektgene. Solange nur ein Elternteil den Defekt vererbt, kann dieser oft vom gesunden Gen des anderen Elternteils in seiner Wirkung kompensiert werden. So bleibt der Defekt oft lange unbemerkt. Werden gleiche Defektgene aber von beiden Elternteilen vererbt, tritt ein Fehler auf, eine Erbkrankheit. Inzucht als Mittel zur Vereinheitlichung des Typs wurde zur Schaffung der meisten anderen Hunderassen auch eingesetzt. Nach der gründerzeitlichen Inzucht und Massenvermehrung &#8211; 48.000 Tiere wurden in den ersten 25 Jahren des SV ins Zuchtbuch eingetragen (Räber, Bd. 1, S.210) &#8211; kam es beim Deutschen Schäferhund zu einer weiteren extremen Verkleinerung des genetischen Pools. Hochdotierte Champions zeugten Tausende von Nachkommen. Deren Defektgene sind heute kaum noch zu kompensieren, weil sie so stark verbreitet wurden.</p>
<p><strong>Die Zuchtvereine müssen gegensteuern</strong></p>
<p>Trotz dieser Erkenntnisse der modernen Genetik änderte der SV an den Regeln zur Zucht bis jetzt wenig. Kritiker behaupten, es geht um Geld. Viel Geld. Für einen Schäferhundwelpen aus einer &#8220;Spitzenverbindung&#8221; wurden bis zu 100.000 DM gezahlt. So erfolgreichen Züchtern Einschränkungen auferlegen würde erhebliche materielle Verluste bewirken. Dabei sind doch alle Züchter im SV &#8220;Hobbyzüchter&#8221;, oder nicht? (Mehr dazu in &#8220;Der Bergabschäferhund&#8221; von EHU Präsident Walter Winkler, 24.02.1997, s. http://www.hund.ch/insider/owsv.htm).</p>
<p>Jemand, der dieses Problem auch schon vor etlichen Jahren thematisiert hat, sich innerhalb des SV aber nicht durchsetzen konnte, ist Dr. Helmut Raiser. Er gründete gemeinsam mit anderen unzufriedenen Hundesportlern und Züchtern aus SV-Kreisen einen alternativen Schäferhund-Verein für Zucht und Ausbildung, den RSV2000 (s. www.rsv2000.de), der inzwischen auch in den VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) und die Dachorganisation FCI (Fédération cynologique internationale) aufgenommen wurde.</p>
<p>In einem Artikel über diesen neuen Verein nannte er folgende Ziele und Maßnahmen:</p>
<p>&#8220;&#8230;Wir streben eine verbesserte Zucht Deutscher Schäferhunde an durch Rückbesinnung auf die Eigenschaften eines gesunden, nervenstarken, belastbaren Gebrauchshundes. Unsere Maßnahmen zielen auf:<br />
- Erhalt eines breiten Genpools (möglichst viele wenig oder nicht miteinander verwandte Zuchttiere)<br />
- Konsequente Nachkommenerfassung, deren Ergebnisse allen Mitgliedern des Vereins zugänglich gemacht werden sollen.<br />
- Umfassende Erfassung aller gesundheitlichen Daten der Hunde, um eine breite Grundlage für wissenschaftliche Forschung zu schaffen.<br />
- Begrenzung der Deckeinsätze, damit hochfrequentierte Rüden keinen Schaden in der Zucht anrichten können.<br />
- Konsequenter Einsatz von künstlichen Besamungen nach nachweislich erfolgten Natursprüngen, um bewährte Zuchtrüden lange für die Zucht zu erhalten.&#8221; (http://www.hunde.com/blog/2009/06/schaferhundverein-rsv2000-ev-kompetenz-in-leistung-und-zucht/).</p>
<p>Im gleichen Artikel hebt er hervor, dass es als Folge der neuen Konkurrenz erste kleine Änderungen in den SV-Bestimmungen gebe, dass der SV &#8220;&#8230;wenigstens in winzigen Teilbereichen einige der fortschrittlichen Ideen aus der Zuchtstrategie des RSV2000 übernimmt&#8230;&#8221;</p>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Vielleicht tut das Ausscheiden des Deutschen Schäferhundes aus dem Polizei- und Militärdienst dieser Hunderasse schlussendlich sogar gut. So kann man die Probleme nicht mehr dadurch cachieren, dass er der beste Diensthund der Welt sei &#8211; zur Zeit ist er es eben nicht.</p>
<p>Blicken wir abschließend nochmal zurück: Warum ließ sich der Airedale Terrier eigentlich so problemlos als DER Diensthund und Alleskönner vom Deutschen Schäferhund ablösen und was folgte daraus für diese Hunderasse? Eine interessante Antwort fand ich in Hans Räbers Enzyklopädie der Rassehunde, Bd. 2, S. 24: &#8220;Im Ursprungsland wurde auf die Gebrauchstüchtigkeit immer weniger Wert gelegt. Anlässlich eines &#8216;Forumgesprächs&#8217;, das 1968 unter den bekanntesten Airedale-Spezialisten in England stattfand, wurde gefragt, warum der Airedale Terrier ausgerechnet in seiner Heimat keine Verwendung als Gebrauchshund finde. Darauf antwortete Mrs. Hodgkinson, man habe sich eben daran gewöhnt, im Airedale einen freundlichen Hund zu sehen, und würde ihn nie so fürchten und respektieren wie einen Deutschen Schäferhund, und das solle so bleiben. Doch es fehlte auch nicht an warnenden Stimmen, die den Airedale Terrier nicht zum &#8216;Schoßhund für ältere Damen&#8217; degenerieren lassen wollten.&#8221; Die kontinentalen Terrier-Klubs schreiben im Rahmen der Zuchttauglichkeitsprüfung neben der Überprüfung der äußerlichen Erscheinung auch Wesenstests vor, so dass ängstliche und überaggressive Hunde nicht in die Zucht kommen und der Airedale Terrier als Gebrauchshund erhalten bleibt. Seine Bekanntheit, Beliebtheit und Häufigkeit ging mit der Ablösung durch den Deutschen Schäferhund als häufigstem Diensthund der Welt sicher zurück. Eine schöne Hunderasse mit meist gutem Charakter ist er geblieben. Vielleicht wird sich auch der Deutsche Schäferhund so wie der Airedale Terrier einreihen in die vielen mittelgroßen Gebrauchshunderassen und davon profitieren, dass ihm nur die wahren Freunde treu bleiben. Wie sich dagegen der Malinois mit seinem neuen Image entwickelt, werden wir kritisch beobachten. Vielleicht feiert der Deutsche Schäferhund mit einer genetisch aufgemischten Population eines Tages sein Comeback. Auch das ist möglich.</p>
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		<title>250 Hunderassen: Ursprung ~ Wesen ~ Haltung</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 09:39:35 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Rezension von Gudrun Beck Dieses kleine Buch ist ein Hunderassen-Lexikon, ein Überblick für Neugierige, Interessierte und zukünftige Hundebesitzer. Die Reihenfolge wird durch die Gruppierung der FCI (Fédération Cynologique Internationale) vorgegeben, was nicht immer so ganz logisch erscheint, aber meistens ähnliche Typen beieinander lässt. Da man eine einzelne Hunderasse auch alphabetisch einsortiert im Inhaltsverzeichnis (Register) [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/03/250_Hunderassen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-386" style="margin-left: -30px; margin-right: -30px;" title="250_Hunderassen" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/03/250_Hunderassen.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Eine Rezension von Gudrun Beck</p>
<p>Dieses kleine Buch ist ein Hunderassen-Lexikon, ein Überblick für Neugierige, Interessierte und zukünftige Hundebesitzer. Die Reihenfolge wird durch die Gruppierung der FCI (Fédération Cynologique Internationale) vorgegeben, was nicht immer so ganz logisch erscheint, aber meistens ähnliche Typen beieinander lässt. Da man eine einzelne Hunderasse auch alphabetisch einsortiert im Inhaltsverzeichnis (Register) findet, muss man sich mit der FCI-Einteilung nicht auskennen, um schnell zu der Seite der gewünschten Hunderasse zu kommen.</p>
<p>Auf einigen einleitenden Seiten werden allgemeine Tipps zur Auswahl eines Hundes gegeben und Fachbegriffe erklärt. Jede FCI-Gruppe wird mit einer Doppelseite vorgestellt, an die sich die einzelnen Rasseportraits anschließen.</p>
<p>Auf genau einer Seite wird jede Hunderasse mit einem aussagekräftigen Farbfoto in Seitenansicht und einem kurzen, steckbriefartigen Text vorgestellt. <span id="more-391"></span>Um die Vergleiche zwischen den Hunderassen zu erleichtern, ist die Beschreibung immer gleich aufgebaut. In der Marginalspalte am Blattrand wird zunächst die FCI-Gruppe und -Nummer, das Herkunftsland, die Schulterhöhe für Rüden und Hündinnen sowie die Farbe(n) angegeben. Darunter befindet sich eine kleine Graphik, die einen durchschnittlich großen Erwachsenen mit einem solchen Hund zeigt, damit man sich die angegebenen Größe gleich etwas besser vorstellen kann. Ganz unten befindet sich eine 3-stufige Graphik zum Aufwand bzgl. Erziehung, Pflege, Beschäftigung, Bewegung sowie zur Verbreitung der Hunderasse. Die Beschreibung gliedert sich in Herkunft, Verwendung, Wesen und Verhalten sowie Haltung.</p>
<p>Inhaltlich wird eine interessante Mischung aus FCI-Standard-Beschreibungen und der ehrlichen Meinung der langjährigen Hundeexpertin Eva-Maria Krämer geboten. So räumt sie mit dem verbreiteten Irrtum auf, Hütehunde würden nicht jagen. Auf S. 12 in der Einleitung zu den Schäferhunden lesen wir: &#8220;&#8230;Das Hüteverhalten geht auf das Jagdverhalten der Wölfe bei der Großwildjagd zurück. Der Mensch hat diese Anlagen durch züchterische Selektion seinen Bedürfnissen angepasst, wobei die letzte Sequenz, das Töten, unterdrückt wurde, denn die Entscheidung, ob ein Schaf geschoren oder geschlachtet wird, liegt nur beim Schäfer. Es ist daher falsch zu glauben, Hütehunde jagen nicht!&#8230;&#8221;. Das Hetzen kommt eben doch noch vor und, je nach Situation, Trieblage und Beute, auch das Töten. Speziell zum Malinois schreibt sie auf S. 16 unter &#8220;Haltung&#8221; als Warnung: &#8220;Hunde aus Zuchten mit sportlichen Ambitionen sind nicht mehr als Familienbegleithunde zu empfehlen. Der Malinois braucht viel Beschäftigung und Bewegung sowie sachkundige Führung. Kein Hund für bequeme Menschen und Anfänger. Das kurze Fell ist pflegeleicht, haart jedoch stark&#8221;. Beim Deutschen Schäferhund finden wir einen ähnlich warnenden Text. Auf dem zugehörigen Foto sehen wir einen grauen Deutschen Schäferhund, offenbar aus einer Leistungslinie, mit wenig abfallender Rückenlinie. Ich denke auch, dass diesem Typ die Zukunft gehört. Bei langhaarigen Hunderassen finden wir oft den Hinweis: &#8220;&#8230;bringt Schmutz in die Wohnung&#8221;. Auch dieser Aspekt ist bei der Auswahl des eigenen Lieblingshundes zu berücksichtigen. Außerdem gibt es Warnungen der Art: &#8220;nicht unterordnungsbereit&#8221;, &#8220;bellfreudig&#8221; oder &#8220;Jagdtrieb ausgeprägt&#8221;. An der Überzüchtung mancher Hunderassen übt die Autorin zurecht Kritik. So weist sie auf S. 73 bei der Englischen Bulldogge auf Stress durch Atemnot hin.</p>
<p>Bei den Collies fehlt mir der <a href="http://www.hunde.com/blog/2009/06/collie-standards-englischer-und-amerikanischer-typ/#more-35">Amerikanische Typ</a> . Im Service-Teil nennt Eva-Maria Krämer nützliche Adressen, darunter auch sechs Vereine, die nicht dem VDH und der FCI angeschlossen sind. Hier vermisse ich den <a href="http://www.cfac.de">CfAC (Club für Amerikanische Collies)</a> .</p>
<p>Alles in allem aber eine schöne, übersichtliche und informative Sammlung zu 250 Hunderassen.</p>
<p>250 Hunderassen: Ursprung ~ Wesen ~ Haltung<br />
Eva-Maria Krämer<br />
Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp; Co. KG,<br />
Stuttgart, 2012<br />
288 Seiten, broschiert<br />
ISBN 978-3-440-13079-7<br />
12,99 EUR</p>
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		<title>Lagottos im Hundewald Harz</title>
		<link>https://www.hunde.com/blog/2009/10/lagottos-im-hundewald-harz/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 17:31:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Gudrun Beck Am 3. Okt. 2009 begann der &#8220;Herbstwandertag Nord&#8221; des 1. Lagotto Romagnolo Clubs Deutschland bei uns im Hundewald Harz. Dort durften 21 Lagottos mit den anderen anwesenden Hunden schon vor dem Mittagessen nach Herzenslust toben. Auch Suchübungen wurden gemacht. Für Fährten-Anfänger hatte die 1. Vorsitzende Karen Prinz eingelegte Pansenstreifen mitgebracht. Nach einer [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>von Gudrun Beck</em></p>
<p style="text-align: left;"><img class="size-full wp-image-66  alignleft" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_03_Lagotto_DSC_9323a.jpg" alt="" width="334" height="413" /></p>
<p style="text-align: left;">Am 3. Okt. 2009 begann der &#8220;Herbstwandertag Nord&#8221; des 1. Lagotto Romagnolo Clubs Deutschland bei uns im Hundewald Harz. Dort durften 21 Lagottos mit den anderen anwesenden Hunden schon vor dem Mittagessen nach Herzenslust toben. Auch Suchübungen wurden gemacht. Für Fährten-Anfänger hatte die 1. Vorsitzende Karen Prinz eingelegte Pansenstreifen mitgebracht. Nach einer kurzen Einweisung durften alle Anwesenden mit ihren Hunden das Fährtegehen üben. Es folgte eine Vorführung im Mantrailing, einer Individualsuche nach einer bestimmten Geruchsprobe. Im Gegensatz zur Rettungshundearbeit der Flächensuchhunde, Trümmersuchhunde, Lawinensuchhunde und Wasserrettungshunde arbeitet der suchende Hund angeleint und langsamer. Er muss einen ganz bestimmten Menschen oder Gegenstände, die er bei sich hatte, anhand seines Individualgeruchs finden. Rettungshunde stöbern in Trab und Galopp. Sie durchsuchen sehr schnell viel größere Areale und zeigen jeden ruhenden Menschen an, den sie anhand seiner Geruchsfahne finden.</p>
<p style="text-align: left;">Ab 15:00 Uhr folgte die Wanderung durch den Bergwald zur Waldgaststätte am Iberger Albertturm. 30 Menschen und 22 Hunde wanderten mit. Die meisten Hunde konnten abgeleint geführt werden.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-65"></span><img class="alignnone size-full wp-image-67" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_03_Drago_Lagotto_DSC_9599.jpg" alt="" width="490" height="389" /></p>
<p style="text-align: left;">Pausen wurden eingeschaltet, um die langsameren Wanderer in aller Ruhe aufschließen und sich erholen zu lassen.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-68" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_03_Drago_Lagotto_DSC_9669.jpg" alt="" width="493" height="306" /></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Sie eigneten sich gut, um mit den Hunden zu spielen.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-83" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_03_Drago_Lagotto_DSC_9786.jpg" alt="" width="505" height="317" /></p>
<p style="text-align: left;">Alle Hunde blieben friedlich, auch, als wir zum Abendessen ab 17:30 Uhr oben in der Gaststätte saßen.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-69" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_03_Lagotto_DSC_0089.jpg" alt="" width="495" height="346" /></p>
<p style="text-align: left;">Gegen 20:00 Uhr starteten wir mit Fackeln im Dunkeln den Abstieg. So wurde der Rückweg zu einem romantischen Erlebnis ganz anderer Art als der Hinweg. Das Wetter hielt gut durch. Wir sind trotz der dicken Wolken nicht nass geworden.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-70" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_03_Lagotto_DSC_0103.jpg" alt="" width="496" height="332" /></p>
<p style="text-align: left;">Am Sonntag Vormittag trafen sich kurz vor der Heimreise nochmal einige Lagottos im Hundewald.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-79" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_04_Lagotto_DSC_0177.jpg" alt="" width="496" height="603" /></p>
<p style="text-align: left;">Ein kurzes Rasse-Portrait zur Hunderasse Lagotto Romagnolo finden Sie im folgenden Magazin-Beitrag.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-80" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_03_Lagotto_DSC_9400.jpg" alt="" width="493" height="331" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Trüffelsuchhund: Lagotto Romagnolo</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 16:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Gudrun Beck Der Lagotto Romagnolo ist eine in Deutschland noch wenig bekannte Pudel- und Wasserhund-ähnliche Hunderasse. Dabei haben Lagottos eine sehr lange Geschichte. Bereits auf antiken Gemälden sind sie abgebildet. Lange dienten sie in erster Linie als Wasserhunde zur Jagd auf Wasservögel, wie ihre in Spanien und Portugal weitergezüchteten, etwas größeren Verwandten, die Spanischen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="alignright size-full wp-image-47" title="2009_10_03_Lagotto_DSC_9484a" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_03_Lagotto_DSC_9484a.jpg" alt="2009_10_03_Lagotto_DSC_9484a" width="193" height="257" /></p>
<p style="text-align: left;"><em>von Gudrun Beck</em></p>
<p style="text-align: left;">Der Lagotto Romagnolo ist eine in Deutschland noch wenig bekannte Pudel- und Wasserhund-ähnliche Hunderasse. Dabei haben Lagottos eine sehr lange Geschichte. Bereits auf antiken Gemälden sind sie abgebildet. Lange dienten sie in erster Linie als Wasserhunde zur Jagd auf Wasservögel, wie ihre in Spanien und Portugal weitergezüchteten, etwas größeren Verwandten, die Spanischen und Portugisischen Wasserhunde. In den letzten 200 Jahren erst, als die norditalienischen Sümpfe weitgehend trocken gelegt waren, spezialisierten sich die Lagotto-Freunde auf die Trüffelsuche in den Wäldern der Emilia Romagna. <span id="more-42"></span>Dazu brauchten sie einen absolut wildreinen, also nicht jagenden, wendigen, geländesicheren, relativ kleinen bis mittelgroßen, sportlichen Hund mit bestem Geruchssinn, schlauem Köpfchen und hoher Leistungsbereitschaft. Es gibt Lagottos in weiß, orange, braun, braun-geschimmelt und weiß gefleckt mit den angegebenen Farben. Lagottos werden 40-49 cm hoch und 11-16 kg schwer.</p>
<p>Allergiker freuen sich über das pflegeleichte Fell der Lagottos: Seine Wolle wächst immer weiter, haart also nie, muss nur zwei Mal pro Jahr geschoren werden.</p>
<p>www.lagottoclub.de</p>
<p style="text-align: left;">info@lagottoclub.de</p>
<p style="text-align: left;"><img class="size-full wp-image-43 alignnone" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_03_Lagotto_DSC_9438.jpg" alt="2009_10_03_Lagotto_DSC_9438" width="500" height="316" /></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_03_Lagotto_DSC_9485.jpg" alt="2009_10_03_Lagotto_DSC_9485" width="500" /></p>
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		<title>Collie-Standards: Englischer und Amerikanischer Typ</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 23:40:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Gudrun Beck, Fox Lions Hobbyzuchtstätte für Amerikanische Collies In Amerika konnte sich der moderne Englische Collie-Standard der FCI (Fédération Cynologique Internationale) nie wirklich durchsetzen. Eigentlich ist der &#8220;Amerikanische Collie&#8221; nichts anderes, als der ursprüngliche, altmodische Europäische Collie. Natürlich gibt es auch in Amerika Züchter FCI-reiner Collies, die auf viel Fell und schräge, sehr schmale [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>von Gudrun Beck, </em><a href="http://www.fox-lions.de" target="_blank"><em> </em></a><em><a href="http://www.fox-lions.de/" target="_blank">Fox Lions </a></em><em><a href="http://www.fox-lions.de" target="_blank">Hobbyzuchtstätte für Amerikanische Collies</a><br />
</em></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignleft" title="Englischer Typ" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2008/04/2009_05_24_Aron_DSC_1262.jpg" alt="" width="185" height="249" />In Amerika konnte sich der moderne Englische Collie-Standard der FCI (Fédération Cynologique Internationale) nie wirklich durchsetzen. Eigentlich ist der &#8220;Amerikanische Collie&#8221; nichts anderes, als der ursprüngliche, altmodische Europäische Collie. Natürlich gibt es auch in Amerika Züchter FCI-reiner Collies, die auf viel Fell und schräge, sehr schmale Augen hin auslesen mussten, wenngleich sie sich etwas mehr Größe weiter geleistet haben. So sind heute auch &#8220;Amerikanische Collies&#8221; auf dem Markt, die sich tatsächlich nur in der Größe vom Englischen (FCI-)Collie unterscheiden. Andererseits gibt es unter dem, was auf dem Deutschen Welpenmarkt als &#8220;Amerikanische Collies&#8221; angeboten wird, riesige Unterschiede, weil der Begriff &#8220;Amerikanischer Collie&#8221; zum Sammelbegriff für alle großen, wenig hochgezüchteten, nicht FCI-reinen Collies mißbraucht wird. Vorsicht: Auch die &#8220;Produkte&#8221; der Massenzuchten und Billig-Importe nennen sich so!</p>
<p style="text-align: left;">Schauen wir uns also die Standards vom American Kennel Club (nicht in der FCI) im Vergleich zum FCI-Standard (aus dem Ursprungsland der Hunderasse, also England) genauer an:<span id="more-35"></span></p>
<p style="text-align: left;">Größe und Gewicht: Männliche Amerikanische Collies haben eine Schulterhöhe von 60-66 cm und ein Gewicht von 27-34 kg. Englische Collierüden haben eine Schulterhöhe von 57-61 cm bei etwa 26 kg. Weibliche Amerikanische Collies haben eine Schulterhöhe von 55-61 cm und ein Gewicht von 23-30 kg. Für Englische Collie-Hündinnen gelten die Maße 51-56 cm bei etwa 22 kg. Aber die Größe ist nicht das einzige Merkmal, dass den Amerikanischen Collie vom Englischen unterscheidet.</p>
<p style="text-align: left;">Felltyp: Das Fell des Amerikanischen Collies soll den Körperlinien angepasst sein und den Körperbau gut erkennbar halten. Das Deckhaar soll harsch und kräftig sein, die Unterwolle dicht, weich und wesentlich kürzer, so dass eine wasserabweisende, gut wärme-isolierende Struktur gewährleistet ist. Englische Collies haben sehr viel längeres, dicht-plüschiges, weiches Fell, dass die Figur oft kaum noch erahnen lässt und sehr viel pflegeaufwendiger ist. Der geringere Pflegeaufwand ist wohl der wichtigste Grund für viele Colliefreunde, sich immer öfter für einen Amerikanischen Collie zu entscheiden.</p>
<p style="text-align: left;">Während sich die typischen Amerikanischen Collies aus Brombeerranken noch selbständig befreien können, hilft bei Englischen oft nur ein Freischneiden. Entsprechend unterschiedlich ist die Verwendbarkeit dieser beiden Typen.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/2011_06_07_Drago_DSC_1527_verkleinert.jpg"><img class="size-medium wp-image-187 alignleft" title="2011_06_07_Drago_DSC_1527_verkleinert" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/2011_06_07_Drago_DSC_1527_verkleinert-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a>Farben: Leider gibt es in Amerika noch die Erlaubnis, Merle-Collies mit Zobel-Farbenen zu verpaaren, so dass außer der äußerlich gut erkennbaren Farbe Blue Merle auch die u. U. kaum oder im erwachsenen Alter nicht mehr erkennbare Farbe Sable Merle bzw. Red Merle in Umlauf gebracht wird. Innerhalb der FCI-Vereine ist diese Farbe aus gutem Grund verboten. In der nächsten Generation treten statistisch gesehen ein Viertel meist schwer kranke sogenannte &#8220;Weißtiger&#8221; auf, wenn versehentlich zwei Zuchtpartner mit Merle-Faktor ausgewählt wurden. Das Merle-Gen, das die gewünschte Aufhellung liefert, ist ein Defektgen, das immer durch ein gesundes Gen vom anderen Elternteil kompensiert werden muss! Besonders teuer gehandelt werden die Amerikanischen Weißen Collies mit farbigem Kopf. Deren Zucht ist auch nicht unproblematisch. Im Zusammenhang mit den Weißen treten immer mehr Schecken auf, die als &#8220;weißfaktoriert&#8221; gelten, da sie in der nächsten Generation wieder Weiße hervorbringen können.</p>
<p style="text-align: left;">Form und Größe der Augen: Die Augen der Amerikanischen Collies sind mandelförmig und von mittlerer Größe. Sie lassen sich trotz der schrägen Stellung noch weit öffnen. Sie geben dem Collie ein freundliches Gesicht. Bei vielen Englischen Collies wirken die Augen schmal, schlitzig und sehr klein. Ein asiatisches Lächeln scheint angezüchtet.</p>
<p style="text-align: left;">Kopfform: Der Kopf des Amerikanischen Collies ist etwas weniger schmal und flach gezüchtet, was ihn bzgl. Epilepsie unempfindlicher hält. Er hat noch einen deutlichen &#8220;Stop&#8221; zwischen Nasenlinie und Stirnlinie. Je nach Zuchtlinie, kann der Stopp aber auch fehlen und der Kopf klobig wirken im Vergleich zu den zierlichen, sehr schmalen Köpfen und Schnauzen der Englischen Collies, bei denen der &#8220;Stop&#8221; zwar vorhanden sein sollte, es aber auch nicht immer ist.</p>
<p style="text-align: left;">Wesensmerkmale: Das Wesen des Amerikanischen Collies ist sanft, angstfrei und ausgeglichen, gleichzeitig aber auch gut motivierbar und leicht erziehbar. Der Hütetrieb kann ausgeprägt sein, besonders bei den altmodischen Europäern. Hütetrieb ist nichts anderes, als Jagdtrieb ohne Töten. Das Hetzen ist noch voll mit drin! Insofern sollte an der Abrufbarkeit ordentlich gearbeitet werden, auch in der Erziehung eines Amerikanischen Collies. Das Positive an triebstarken Hunden ist, dass man sie für Spiel, Sport und Arbeit besonders gut brauchen kann. Die Englisch gezüchteten stehen in Hundesportlerkreisen im Ruf, rechte Mimosen zu sein, die sich zwar aus Angst nicht weiter als 10 m von ihren Menschen weg trauen, mit denen man aber längst nicht überall hingehen, geschweige denn zuverlässig arbeiten kann. Auch fehlt den Englischen Collies oft der Hütetrieb, so dass sie schon deshalb an der Herde nicht mehr eingesetzt werden können. Bei fehlender Schussfestigkeit besteht die Gefahr des unkontrollierten Weglaufens, z. B. bei Gewitter oder zu Sylvester. Solche Probleme gibt es bei Amerikanischen Collies meiner Beobachtung nach zumindest weit seltener.</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Schäferhundverein RSV2000 e.V. ~ Kompetenz in Leistung und Zucht</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 11:22:07 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Deutscher Schäferhund]]></category>
		<category><![CDATA[Rassehund]]></category>

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		<description><![CDATA[von Dr. Helmut Raiser Zwei Jahre nach Gründung des Schäferhundverein RSV2000 scheint Bewegung in die Schäferhundewelt zu kommen. Am 23. Juni 2007 gründete der Zahnarzt Dr. Helmut Raiser aus Hann. Münden gemeinsam mit erfolgreichen Hundesportlern und erfahrenen Züchtern den Schäferhundverein RSV2000 e.V. Nach nur zwei Jahren kann der Verein dank des engagierten Einsatzes seiner Mitglieder [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Dr. Helmut Raiser</em></p>
<p>Zwei Jahre nach Gründung des Schäferhundverein RSV2000 scheint Bewegung in die Schäferhundewelt zu kommen.</p>
<p>Am 23. Juni 2007 gründete der Zahnarzt Dr. Helmut Raiser aus Hann. Münden gemeinsam mit erfolgreichen Hundesportlern und erfahrenen Züchtern den Schäferhundverein RSV2000 e.V. Nach nur zwei Jahren kann der Verein dank des engagierten Einsatzes seiner Mitglieder und unzählbarer Stunden freiwilliger Arbeit bereits auf zahlreiche Erfolge verweisen: <span id="more-34"></span>Die ersten Welpen sind geboren, sie werden noch von den Mutterhündinnen betreut.</p>
<p>Das auf das Lernverhalten der Hunde, aber vor allem auch auf die Umsetzungsmöglichkeiten durch deren Besitzer abgestimmte Ausbildungskonzept begeistert. Die Internetseite des Vereins (www.rsv2000.de) informiert jeden Interessierten ausführlich. Ein Mitgliederbereich, über den alle Verwaltungsaufgaben sowohl in den Bereichen Mitglieder als auch Zucht abgewickelt werden, steht kurz vor der Freischaltung. Regelmäßige Treffen, bei denen die Hunde gesichtet werden, Fortbildung angeboten und vor allem intensiv mit den Hunden trainiert wird, finden in verschiedenen Regionen in Deutschland regelmäßig statt. Termine werden ebenfalls auf der Internetseite des Vereins bekannt gegeben.</p>
<p>Als ein weiterer Schäferhundeverein mit dem Ziel der Mitgliedschaft im VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) in Deutschland gegründet wurde, konnten wahrscheinlich nur Insider erahnen, welch ein Schock durch die etablierte Hundewelt ging: 110 Jahre lang war es allein der große Schäferhundeverein in Augsburg, der für diese populäre Hunderasse verantwortlich zeichnete.</p>
<p>Der Erfolg war zweifelhaft: &#8220;Bergabhund&#8221;, &#8220;vorne Hund hinten Frosch&#8221;, &#8220;als Diensthund nicht zu gebrauchen&#8221;, sind nur wenige der Schlagworte, mit denen das ramponierte Image dieses einstmals hoch geschätzten Hundes beschrieben wurde. Diese Vorwürfe sind keine Erfindung der Medien: Jahrzehntelang hat eine kleine Opposition innerhalb des großen Vereins versucht, die Weichen für einen gesunden Schäferhund neu zu stellen. Die Erkenntnis, dass dies nicht möglich ist, führte vor zwei Jahren zur Neugründung des Schäferhundverein RSV2000 e.V., dessen Ziele auf seiner Internetseite www.rsv2000.de dargestellt werden.</p>
<p>Konkurrenz belebt das Geschäft! Das stellten die Mitglieder des jungen Schäferhundverein RSV2000 fest, als sie hörten, dass ihr alter Verein wenigstens in winzigen Teilbereichen einige der fortschrittlichen Ideen aus der Zuchtstrategie des RSV2000 übernimmt. Ist dies die Wende für den Deutschen Schäferhund oder nur eine &#8220;Schwalbe, die bekanntlich noch keinen Sommer macht&#8221;?</p>
<p>&#8220;Wichtig sind in der Zucht natürlich konsequent umgesetzte, langfristig angelegte Konzepte. Einzelmaßnahmen sind wenig sinnvoll und bergen die Gefahr, dass sie kurzlebig sind und einander widersprechen&#8221;, erläutert Dr. Helmut Raiser, Leiter für Ausbildung und Zucht im Schäferhundverein RSV2000. &#8220;Unsere Ziele kann man knapp umreißen: Wir streben eine verbesserte Zucht Deutscher Schäferhunde an durch Rückbesinnung auf die Eigenschaften eines gesunden, nervenstarken, belastbaren Gebrauchshundes. Unsere Maßnahmen zielen auf:<br />
• Erhalt eines breiten Genpools (möglichst viele wenig oder nicht miteinander verwandte Zuchttiere)<br />
• Konsequente Nachkommenerfassung, deren Ergebnisse allen Mitgliedern des Vereins zugänglich gemacht werden sollen.<br />
• Umfassende Erfassung aller gesundheitlichen Daten der Hunde, um eine breite Grundlage für wissenschaftliche Forschung zu schaffen.<br />
• Begrenzung der Deckeinsätze, damit hochfrequentierte Rüden keinen Schaden in der Zucht anrichten können.<br />
• Konsequenter Einsatz von künstlichen Besamungen nach nachweislich erfolgten Natursprüngen, um bewährte Zuchtrüden lange für die Zucht zu erhalten.&#8221;</p>
<p>Die Hundesportler des Schäferhundverein RSV2000 sind sicher, dass sie ihre ehrgeizigen Ziele erreichen werden, denn sie verfügen in ihren Reihen und unter ihren Freunden über die meisten der erfolgreichen Hundesportler und viele Züchter. Wie auf ihrer Internetseite zu lesen ist: Die Kompetenz in Leistung und Zucht.</p>
<p>Kontakt: Dr. Helmut Raiser, Telefon 05541/2992, service@rsv2000.de</p>
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