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	<title>Hunde.com Magazin &#187; Züchter</title>
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		<title>3 Jahre Hundewald Harz</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2012 18:21:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Bericht von Gudrun Beck, Züchterin der Fox Lions Collies und Initiatorin des Hundewald Harz &#8220;Hundewald Harz&#8221; ist die Idee der erwanderbaren Freilauf-Gehege im Erholungsgebiet Harz. Die Idee &#8220;Hundewald Harz&#8221; soll den sanften Tourismus fördern, Hunden mehr Lebensfreude, artgerechte Bewegung, Auslastung und Ausgeglichenheit bescheren, Hundehalter und ihre Familien glücklich machen sowie das Wild vor Hunden [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Cynthia_DSC_4076.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-461" style="margin: 5px 10px;" title="Cynthia_DSC_4076" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Cynthia_DSC_4076-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Ein Bericht von Gudrun Beck, Züchterin der <a title="www.fox-lions.de" href="http://www.fox-lions.de"><cite>Fox Lions Collies</cite></a> und Initiatorin des <a title="www.hundewald-harz.de" href="http://www.hundewald-harz.de"><cite>Hundewald Harz</cite></a></p>
<p>&#8220;Hundewald Harz&#8221; ist die Idee der erwanderbaren Freilauf-Gehege im Erholungsgebiet Harz. Die Idee &#8220;Hundewald Harz&#8221; soll den sanften Tourismus fördern, Hunden mehr Lebensfreude, artgerechte Bewegung, Auslastung und Ausgeglichenheit bescheren, Hundehalter und ihre Familien glücklich machen sowie das Wild vor Hunden schützen, aber auch die Hunde vor Wildschweinen, Luchsen, Wölfen, Verkehrstot und Abschuss bewahren. Eine Idee für die Aufwertung der Region als Nah- und Fernziel für die Zielgruppe der Hundehalter und eine neue Chance für Gastronomie und Tourismus gerade im West-Harz.<span id="more-454"></span></p>
<p>In den 2 m hoch eingezäunten Freiläufen ist das Ableinen und freie Spielen mit Hunden auch während der Brut- und Setzzeit (in Niedersachsen vom 1.4.-15.7.) erlaubt.</p>
<p>In Dänemark und Schleswig Holstein gibt es größere Hundewald-Areale, innerhalb derer man einen Spaziergang mit abgeleintem Hund machen kann. Bei uns in Niedersachsen bekämen wir so große Areale nicht genehmigt. Insofern ist die Lösung mit den erwanderbaren Freilauf-Arealen ein Kompromiss. In verschiedener Hinsicht ist es sogar gut, dass die umzäunten Areale jeweils nur ein paar tausend Quadratmeter groß sind. So kann ein wirklich nicht gut hörender Hund gut wiedergefunden werden und die Überwachung und Instandhaltung des Zauns gestaltet sich einfacher. Dem Wild nehmen wir wirklich nicht viel weg. Die Bündelung der Hunde-Verkehrsströme entlastet die Natur in empfindlicheren Regionen.</p>
<p>&#8220;Hundewald Harz&#8221; ist eine Erfolgsstory zu ein paar Metern Zaun im Wald. Das erste, kaum einen halben Hektar große Freilauf-Areal &#8220;Schwarzewald&#8221; südlich von Wildemann wurde bereits April 2009 geöffnet. Ein zweites Freilauf-Areal in erwanderbarer Entfernung befindet sich seit April 2012 hinter der Waldgaststätte  Spiegelthaler Zechenhaus, direkt im Anschluss an  Terrasse und Biergarten.</p>
<p>Anfang April 2009, pünktlich zu Beginn der Brut- und Setzzeit, konnte mit guter Medienpräsenz die Eröffnung des ersten Freilaufareals gefeiert werden. Der feine Doppelsprung eines Tricolor-Collierüden mit einer gleichfarbigen Entlebucher-Sennen-Hündin über einen liegenden Baumstamm mit jeweils einem Stöckchen in der Schnauze, ging um die Welt. Zwischen Madonna und Sarkozy zählte es einen Tag lang zu den Top 10 Fotos der Welt. Große Deutsche Tageszeitungen widmeten diesem Foto und einem dazu gehörenden Text eine ganze Seite. Mehrere Hundemagazine brachten mehrseitige Artikel über den ersten &#8220;Hundewald&#8221; im Harz.</p>
<p>Seit 2009 ununterbrochen im Netz und zu Suchbegriffen wie &#8220;Urlaub mit Hund im Harz&#8221; bei allen Suchmaschinen bestens zu finden, ist der Internet-Auftritt www.hundewald-harz.de, der unabhängig vom jeweiligen Träger unsere Idee und die aktuellen Angebote samt Wanderkarte zeigt.</p>
<p>Insofern verwundert es nicht, dass Gäste auch von weit her anreisen, um in einem Freilauf-Areal bei Wildemann mit ihrem Hund zu spielen und eine Spende da zu lassen. Der Trägerverein des ersten Freilauf-Areals zählte drei Jahre nach der Gründung bereits über 100 Mitglieder, von denen die wenigsten aus der Region Harz stammten. Finanzielle Sorgen wurden schnell vergessen.</p>
<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Olivia_DSC_4495.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-463" style="margin: 5px 10px;" title="Olivia_DSC_4495" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Olivia_DSC_4495-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a>Das Gefühl, mit seinem abgeleinten Hund spielen zu dürfen, ohne Angst haben zu müssen oder sich kriminell zu fühlen, ist vielen Hundefreunden eine weite Anfahrt wert. Viele Übernachtungen wurden so zusätzlich in Wildemann und den umliegenden Orten verbucht. Alle Altersgruppen sind vertreten. Singles, Familien mit Kindern aller Größen, ältere Menschen und sogar sehr alte schafften es zu diesem ersten Freilauf-Gehege hinauf.</p>
<p>Leider schafften es einige Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer nicht. An eine barrierefreie Lage hatte bei der Planung niemand gedacht. Wer sich vorab mit seinem Problem bei uns meldete, konnte bei der Forst eine Fahrerlaubnis bekommen und eine Wegbeschreibung, wie man über einen Forstweg das Freilauf-Areal &#8220;Schwarzewald&#8221; erreicht. So hatte der Freilauf &#8220;Schwarzewald&#8221; dann doch überraschend viele Behinderte zu Gast. Gerade für sie ist es sonst ein Problem, den Hund auszulasten. Der Freilauf &#8220;Alaska&#8221; hinter dem Spiegelthaler Zechenhaus ist zwar für jeden Gast mit dem Auto direkt zu erreichen, da ein eigener Parkplatz vorhanden ist, doch von der Terrasse in das Freilauf-Areal kommt man als Rollstuhlfahrer auch hier nicht. Für ein barrierefreies Freilauf-Areal suchen wir noch einen Träger und eine geeignete Fläche!</p>
<p>Ganze Gruppen meldeten sich an. Rettungshundestaffeln, Therapiehunde-Organisationen, Züchtervereine, Nachwuchstreffen, Internet-Communities, Fanclubs zu bestimmten Hunderassen usw. verbrachten Arbeits- und Erholungs-Wochenenden bei uns in Wildemann. Dabei bekam im Freilauf-Areal &#8220;Schwarzewald&#8221; niemals jemand ein exlusives Nutzungsrecht. Dieses Freilauf-Areal steht 7 Tage pro Woche 24 Stunden am Tag kostenlos allen Hundefreunden zur Verfügung. Etwas anders sieht es beim privat von den Gastwirten des Spiegelthaler Zechenhauses geschaffenen Freilauf &#8220;Alaska&#8221; aus. Dieser ist zwar noch etwas kleiner als der Auslauf &#8220;Schwarzewald&#8221;, kann aber für Gruppenveranstaltungen gebucht werden (05323-96783). Wer dann dazu kommt, wird u. U. zum anderen Freilauf-Areal weiter geschickt. Normalerweise haben aber auch hier alle Spaß miteinander. Auch hier ist die Nutzung kostenlos. Verzehrzwang besteht nicht. Nette Hundler bestellen sich gerne eine Kleinigkeit oder lassen eine Spende da.</p>
<p>Dass es der Absprache bedarf, wenn sich Halter mit Streithähnen in einem Freilauf treffen, sollte klar sein. In einem solchen Fall macht eben erst der eine eine Wanderung in die Umgebung und dann der andere.</p>
<p>An manchen schönen Sonntagen haben wir über 50 Hunde gleichzeitig im ersten Freilauf-Areal &#8220;Schwarzewald&#8221;. Im Verlauf schöner Sonntage kommen einige 100 Besucher dort hin. Der Freilauf &#8220;Alaska&#8221; ist längst nicht so bekannt und überlaufen. Manchmal machen wir mit interessierten Gästen spontan eine kleine Wanderung in das umliegende Waldgebiet und zu den Badeseen und erklären Details zu unserer Harzer Gebirgswelt.</p>
<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Norvin_DSC_4097.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-462" style="margin: 5px 10px;" title="Norvin_DSC_4097" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Norvin_DSC_4097-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a>Soweit uns bekannt ist, gab es in den Freiläufen noch keinen einzigen Angriff eines Hundes auf einen Menschen. Unter Hunden sieht es da schon etwas anders aus. Leider kann längst nicht jeder Hundebesitzer seinen eigenen Hund im Umgang mit Artgenossen korrekt einschätzen. Manch einer übersieht wichtige Kommunikations-Signale oder nimmt sie nicht ernst. Wie überall sonst im Lande gilt: Jeder Hundehalter haftet für seinen Hund. Eine Hundehaftpflichtversicherung, wie sie in Niedersachsen jetzt Vorschrift ist, macht da durchaus Sinn. Zu ernsten Beißereien kam es aber wirklich selten. Dr. Grammel, Tierklinik Osterode, bestätigte uns, dass in den drei Jahren seit Eröffnung des ersten Freilaufs nur selten ein im &#8220;Hundewald&#8221; gebissener Hund bei seinem Team auf den Tisch kam.</p>
<p>Die Gästestatistik von Wildemann hat sich durch die Umsetzung der Hundewald-Idee spürbar verbessert. Wildemann steht jetzt sehr viel besser da, als andere Orte im Oberharz, deren Tourismus weiterhin deutlich rückläufig ist.</p>
<p>Aus allen Regionen Deutschlands kommen Anfragen, wie wir das geschafft haben. Man möchte in der eigenen Gemeinde auch so einen &#8220;Hundewald&#8221; einrichten. Meist sind die Behörden dagegen. Der Bedarf ist riesengroß. Bislang eine Nische, besetzt von der kleinen Bergstadt Wildemann im Nordharz.</p>
<p>Also, wie realisiert man so einen &#8220;Hundewald&#8221;? Das wichtigste ist, in Forstamt und Verwaltung die Idee als sinnvoll rüberzubringen. Dann sollte gemeinsam nach einem geeigneten Gelände gesucht werden, das möglichst außerhalb der Natur- und Landschaftsschutzgebiete liegt. Der Besitzer kann das Gelände dem zukünftigen Betreiber des Hundewalds verpachten.</p>
<p>Als Betreiber hatten wir hier in Wildemann einen e. V. mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit gegründet, was ich nicht mehr empfehlen würde, da die Vereinsmeierei vieles kaputt macht. Besser wäre eine neutrale Trägerschaft bei einem Betrieb, der Forst oder Verwaltung, was verhindert, dass sich &#8220;privilegierte&#8221; Gruppen herausbilden, die schließlich andere ausgrenzen. Zu empfehlen ist eine Versicherung der Verkehrssicherheit des Geländes. Ist der Zaun und das Tor erst einmal errichtet, fallen außer Pacht und Versicherung kaum noch Kosten an. Die Spendenbereitschaft dafür ist bei Hundefreunden überraschend groß. Die Spenden unserer Gäste könnten etliche Freiläufe finanzieren!</p>
<p>Viel Erfolg und viel Spaß mit Ihrem Hund wünschen Ihnen</p>
<p>Gudrun und Thomas Beck,<br />
Initiatoren von &#8220;Hundewald-Harz&#8221;,<br />
<a title="www.hundewald-harz.de" href="http://www.hundewald-harz.de"><cite>www.hundewald-harz.de</cite></a></p>
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		<title>Collie-Standards: Englischer und Amerikanischer Typ</title>
		<link>https://www.hunde.com/blog/2009/06/collie-standards-englischer-und-amerikanischer-typ/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 23:40:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Gudrun Beck, Fox Lions Hobbyzuchtstätte für Amerikanische Collies In Amerika konnte sich der moderne Englische Collie-Standard der FCI (Fédération Cynologique Internationale) nie wirklich durchsetzen. Eigentlich ist der &#8220;Amerikanische Collie&#8221; nichts anderes, als der ursprüngliche, altmodische Europäische Collie. Natürlich gibt es auch in Amerika Züchter FCI-reiner Collies, die auf viel Fell und schräge, sehr schmale [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>von Gudrun Beck, </em><a href="http://www.fox-lions.de" target="_blank"><em> </em></a><em><a href="http://www.fox-lions.de/" target="_blank">Fox Lions </a></em><em><a href="http://www.fox-lions.de" target="_blank">Hobbyzuchtstätte für Amerikanische Collies</a><br />
</em></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignleft" title="Englischer Typ" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2008/04/2009_05_24_Aron_DSC_1262.jpg" alt="" width="185" height="249" />In Amerika konnte sich der moderne Englische Collie-Standard der FCI (Fédération Cynologique Internationale) nie wirklich durchsetzen. Eigentlich ist der &#8220;Amerikanische Collie&#8221; nichts anderes, als der ursprüngliche, altmodische Europäische Collie. Natürlich gibt es auch in Amerika Züchter FCI-reiner Collies, die auf viel Fell und schräge, sehr schmale Augen hin auslesen mussten, wenngleich sie sich etwas mehr Größe weiter geleistet haben. So sind heute auch &#8220;Amerikanische Collies&#8221; auf dem Markt, die sich tatsächlich nur in der Größe vom Englischen (FCI-)Collie unterscheiden. Andererseits gibt es unter dem, was auf dem Deutschen Welpenmarkt als &#8220;Amerikanische Collies&#8221; angeboten wird, riesige Unterschiede, weil der Begriff &#8220;Amerikanischer Collie&#8221; zum Sammelbegriff für alle großen, wenig hochgezüchteten, nicht FCI-reinen Collies mißbraucht wird. Vorsicht: Auch die &#8220;Produkte&#8221; der Massenzuchten und Billig-Importe nennen sich so!</p>
<p style="text-align: left;">Schauen wir uns also die Standards vom American Kennel Club (nicht in der FCI) im Vergleich zum FCI-Standard (aus dem Ursprungsland der Hunderasse, also England) genauer an:<span id="more-35"></span></p>
<p style="text-align: left;">Größe und Gewicht: Männliche Amerikanische Collies haben eine Schulterhöhe von 60-66 cm und ein Gewicht von 27-34 kg. Englische Collierüden haben eine Schulterhöhe von 57-61 cm bei etwa 26 kg. Weibliche Amerikanische Collies haben eine Schulterhöhe von 55-61 cm und ein Gewicht von 23-30 kg. Für Englische Collie-Hündinnen gelten die Maße 51-56 cm bei etwa 22 kg. Aber die Größe ist nicht das einzige Merkmal, dass den Amerikanischen Collie vom Englischen unterscheidet.</p>
<p style="text-align: left;">Felltyp: Das Fell des Amerikanischen Collies soll den Körperlinien angepasst sein und den Körperbau gut erkennbar halten. Das Deckhaar soll harsch und kräftig sein, die Unterwolle dicht, weich und wesentlich kürzer, so dass eine wasserabweisende, gut wärme-isolierende Struktur gewährleistet ist. Englische Collies haben sehr viel längeres, dicht-plüschiges, weiches Fell, dass die Figur oft kaum noch erahnen lässt und sehr viel pflegeaufwendiger ist. Der geringere Pflegeaufwand ist wohl der wichtigste Grund für viele Colliefreunde, sich immer öfter für einen Amerikanischen Collie zu entscheiden.</p>
<p style="text-align: left;">Während sich die typischen Amerikanischen Collies aus Brombeerranken noch selbständig befreien können, hilft bei Englischen oft nur ein Freischneiden. Entsprechend unterschiedlich ist die Verwendbarkeit dieser beiden Typen.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/2011_06_07_Drago_DSC_1527_verkleinert.jpg"><img class="size-medium wp-image-187 alignleft" title="2011_06_07_Drago_DSC_1527_verkleinert" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/2011_06_07_Drago_DSC_1527_verkleinert-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a>Farben: Leider gibt es in Amerika noch die Erlaubnis, Merle-Collies mit Zobel-Farbenen zu verpaaren, so dass außer der äußerlich gut erkennbaren Farbe Blue Merle auch die u. U. kaum oder im erwachsenen Alter nicht mehr erkennbare Farbe Sable Merle bzw. Red Merle in Umlauf gebracht wird. Innerhalb der FCI-Vereine ist diese Farbe aus gutem Grund verboten. In der nächsten Generation treten statistisch gesehen ein Viertel meist schwer kranke sogenannte &#8220;Weißtiger&#8221; auf, wenn versehentlich zwei Zuchtpartner mit Merle-Faktor ausgewählt wurden. Das Merle-Gen, das die gewünschte Aufhellung liefert, ist ein Defektgen, das immer durch ein gesundes Gen vom anderen Elternteil kompensiert werden muss! Besonders teuer gehandelt werden die Amerikanischen Weißen Collies mit farbigem Kopf. Deren Zucht ist auch nicht unproblematisch. Im Zusammenhang mit den Weißen treten immer mehr Schecken auf, die als &#8220;weißfaktoriert&#8221; gelten, da sie in der nächsten Generation wieder Weiße hervorbringen können.</p>
<p style="text-align: left;">Form und Größe der Augen: Die Augen der Amerikanischen Collies sind mandelförmig und von mittlerer Größe. Sie lassen sich trotz der schrägen Stellung noch weit öffnen. Sie geben dem Collie ein freundliches Gesicht. Bei vielen Englischen Collies wirken die Augen schmal, schlitzig und sehr klein. Ein asiatisches Lächeln scheint angezüchtet.</p>
<p style="text-align: left;">Kopfform: Der Kopf des Amerikanischen Collies ist etwas weniger schmal und flach gezüchtet, was ihn bzgl. Epilepsie unempfindlicher hält. Er hat noch einen deutlichen &#8220;Stop&#8221; zwischen Nasenlinie und Stirnlinie. Je nach Zuchtlinie, kann der Stopp aber auch fehlen und der Kopf klobig wirken im Vergleich zu den zierlichen, sehr schmalen Köpfen und Schnauzen der Englischen Collies, bei denen der &#8220;Stop&#8221; zwar vorhanden sein sollte, es aber auch nicht immer ist.</p>
<p style="text-align: left;">Wesensmerkmale: Das Wesen des Amerikanischen Collies ist sanft, angstfrei und ausgeglichen, gleichzeitig aber auch gut motivierbar und leicht erziehbar. Der Hütetrieb kann ausgeprägt sein, besonders bei den altmodischen Europäern. Hütetrieb ist nichts anderes, als Jagdtrieb ohne Töten. Das Hetzen ist noch voll mit drin! Insofern sollte an der Abrufbarkeit ordentlich gearbeitet werden, auch in der Erziehung eines Amerikanischen Collies. Das Positive an triebstarken Hunden ist, dass man sie für Spiel, Sport und Arbeit besonders gut brauchen kann. Die Englisch gezüchteten stehen in Hundesportlerkreisen im Ruf, rechte Mimosen zu sein, die sich zwar aus Angst nicht weiter als 10 m von ihren Menschen weg trauen, mit denen man aber längst nicht überall hingehen, geschweige denn zuverlässig arbeiten kann. Auch fehlt den Englischen Collies oft der Hütetrieb, so dass sie schon deshalb an der Herde nicht mehr eingesetzt werden können. Bei fehlender Schussfestigkeit besteht die Gefahr des unkontrollierten Weglaufens, z. B. bei Gewitter oder zu Sylvester. Solche Probleme gibt es bei Amerikanischen Collies meiner Beobachtung nach zumindest weit seltener.</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>MDR1-Defekt bei Collies und verwandten Rassen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 23:52:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Autorin: Gudrun Beck, Züchterin der Fox Lions Collies in Süd-Niedersachsen (Harz) Bereits seit etwa zwanzig Jahren ist bekannt, dass bestimmte Rassehunde, meist Langhaar-Collies, eine auffallende Überempfindlichkeit gegenüber manchen Arzneistoffen zeigen, wie z.B. dem Antiparasitikum Ivermectin. Es kam zu rätselhaften Todesfällen. Wer einen Collie oder einen Rassehund der anderen unten aufgeführten Rassen besitzt, sollte über dessen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Autorin: Gudrun Beck, Züchterin der <a href="http://fox-lions.de">Fox Lions Collies</a> in Süd-Niedersachsen (Harz)<br />
</em></p>
<p><a title="MDR1 +/+ Collie-Deckrüde Fox Lions Herby" href="http://www.fox-lions.de/" target="_blank"><img class="alignleft alignnone" style="float: left;" src="http://www.fox-lions.de/cache/2008_03_15_herby_dsc_0991_560x420.jpg" alt="MDR1 +/+ Collie-Deckrüde Fox Lions Herby" width="256" height="192" /></a></p>
<p>Bereits seit etwa zwanzig Jahren ist bekannt, dass bestimmte Rassehunde, meist Langhaar-Collies, eine auffallende Überempfindlichkeit gegenüber manchen Arzneistoffen zeigen, wie z.B. dem Antiparasitikum Ivermectin. Es kam zu rätselhaften Todesfällen.</p>
<p>Wer einen Collie oder einen Rassehund der anderen unten aufgeführten Rassen besitzt, sollte über dessen MDR1-Genotyp bescheid wissen. Wer einen Hund vom Genotyp MDR1 -/- hat, muss unbedingt darauf achten, dass dieser keine Pferdeäpfel oder andere Hinterlassenschaften von Nutztieren aufnimmt oder aus Fischteichen säuft. Pferde, Vieh und Fische werden mit Ivermectin entwurmt. Ausscheidungen und vermutlich auch Teichwasser können lange noch schädliche Konzentrationen von Ivermectin enthalten. Tierärzte sind vor jeder Behandlung zu informieren. Mitunter muss man sie selbst erst einmal aufklären über das Problem! <span id="more-28"></span></p>
<p>Eine <a title="Liste Arzneistoffe" href="http://www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox/mdr1_defekt/genotyp_mi_mi.html" target="_blank">Liste der Arzneistoffe</a>, die MDR1-defekten (MDR1 -/-) Hunden auf keinen Fall verabreicht werden dürfen, wird bei den Toxikologen der Universität Gießen gepflegt.</p>
<p>Der Gentest wird inzwischen von verschiedenen Labors angeboten und ist bezahlbar. Ein Backenabstrich mit einer Art Wattestäbchen oder eine kleine Blutprobe sind dafür einzusenden. Man kann sich selbst direkt an ein entsprechendes Labor wenden oder die Probennahme und deren Versandt seinem Tierarzt überlassen. Aktuelle Adressen sind über die Suche im Internet schnell zu finden.</p>
<p>Da das Vererbungsschema als autosonal rezessiv erkannt wurde, ist es einfach, vom Defekt nicht betroffene Welpen zu erzielen. Man benötigt lediglich einen Zuchtpartner, der den Genotyp MDR1 +/+ besitzt. Seine Nachkommen sind entweder MDR1 +/+ oder MDR1 +/-, keinesfalls aber MDR1 -/-. Leider nehmen selbst beim Langhaar-Collie längst noch nicht alle Züchter das Problem ernst.</p>
<p>Welpeninteressenten sollten sich über den MDR1-Genotyp des angebotenen Welpen oder zumindest den der Mutterhündin und des verwendeten Deckrüden informieren, um selbst Schlüsse ziehen zu können. Wer sich einen Welpen des Genotyps MDR1 -/- kauft, muss mit Mehrkosten bei tierärztlichen Behandlungen z. B. gegen Parasiten rechnen.</p>
<p>Das Tierschutzgesetz verbietet, Tiere mit absehbaren Organfunktions-Fehlern bewusst in Kauf zu nehmen. Wer heute einen Welpen mit MDR1 -/- verkauft, riskiert Schadensersatzansprüche in unkalkulierbarer Höhe, weil das Fressen von Pferdeäpfeln bereits teure Behandlungen und Rettungsversuche nach sich ziehen kann, die der Welpenkäufer vom Züchter zurückfordern kann.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Es geht um einen Defekt an der Blut-Hirn-Schranke, wahrscheinlich sogar allgemeiner an Blut-Organ-Schranken. Die Blut-Hirn-Schranke ist eine Organfunktion des gesunden Körpers, die für das Gehirn eventuell schädliche Stoffe aus dem Blut nicht in das Gehirn eindringen lässt. Beim MDR1-defekten Hund (MDR1 -/-) funktioniert diese Schranke zwar noch in Bezug auf natürliche Stoffe, nicht aber gegenüber bestimmten synthetischen Arzneistoffen. MDR steht für &#8220;multi drug resistence&#8221;, also die Wiederstandskraft gegenüber bestimmten (Arznei-)Stoffen.</p>
<p>Als eine Knockout-Maus generiert wurde, bei der gezielt das sog. mdr1a-Gen ausgeschaltet wurde, kam es im Verlauf einer Milbenbehandlung des Mausbestandes mit Ivermectin bei den reinerbigen mdr1a-/- Knockout-Mäusen, nicht jedoch bei den mischerbigen (mdr1a+/-) und den Wildtyp-Tieren (reinerbig mdr1a+/+), zu zahlreichen Todesfällen. Im Gehirn der mdr1a-/- Knockout-Mäuse wurde dabei eine 87-fach höhere Ivermectin-Konzentration im Vergleich zu den mdr1a+/+ Mäusen gefunden. Da auch bei einem an einer Ivermectin-Vergiftung verstorbenen Collie eine starke Anreicherung von Ivermectin im Gehirn nachgewiesen wurde, lag die Vermutung nahe, dass Collies (entsprechend der mdr1a-Knockout Maus) eine Mutation im MDR1-Gen haben müssten. So begann die Suche nach einem Defekt im MDR1-Gen des Collies und verwandter Rassen.</p>
<p>Die größte Häufigkeit des reinerbig betroffenen MDR1-/- Genotyps fand sich bei Collie (33%), Shetland Sheepdog (5,7%), Australian Shepherd (6,9%), Weißer Schweizer Schäferhund (2,3%) und Border Collie (0,3%). Nur mischerbig von diesem Defekt betroffen sind Wäller und Old English Sheepdog. In beiden Rassen muss jedoch auch mit dem Auftreten einer reinerbigen MDR1-/- Mutation gerechnet werden. Zum Bearded Collie liegen noch nicht genug Proben vor, um eine statistisch valide Aussage zu treffen. In einer Studie aus den USA wurde der MDR1-Defekt zusätzlich bei folgenden Hunderassen gefunden: English Shepherd, Longhaired Whippet, McNab und Silken Windhound.</p>
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