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	<title>Hunde.com Magazin &#187; Hundesport</title>
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	<description>Aktuelles rund um den Hund</description>
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		<title>Hütehunde als Begleiter ~ Rassen Erziehung Beschäftigung</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2014 10:03:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Rezension von Gudrun Beck, Züchterin der Fox Lions Collies Ein gelungener Überblick über alles Wissenswerte zum Thema Hütehund mit leicht verständlichen Texten und sehr schönen Farbfotos. Mrozinski beschreibt die Entstehung der Hütehundrassen und -schläge und stellt die derzeit bei uns beliebtesten vor. Dabei geht er auch kurz auf genetische Probleme und Erbkrankheiten heutiger Hunderassen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2014/09/DSC_9416b.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-616" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2014/09/DSC_9416b-199x300.jpg" alt="DSC_9416b" width="199" height="300" /></a>Eine Rezension von Gudrun Beck, Züchterin der <a title="www.fox-lions.de" href="http://www.fox-lions.de"><cite>Fox Lions Collies</cite></a></p>
<p>Ein gelungener Überblick über alles Wissenswerte zum Thema Hütehund mit leicht verständlichen Texten und sehr schönen Farbfotos. Mrozinski beschreibt die Entstehung der Hütehundrassen und -schläge und stellt die derzeit bei uns beliebtesten vor. Dabei geht er auch kurz auf genetische Probleme und Erbkrankheiten heutiger Hunderassen ein. &#8220;Fremdblutzufuhr&#8221; kann zur Zauberformel für folgende Züchter-Generationen werden, um mehr genetische Vielfalt wiederzuerlangen. So nennt er die bereits häufig praktizierte Hybridisierung in der Pferdezucht als möglichen Ausweg aus der drohenden Inzuchtdepression ganzer Hunderassen.</p>
<p>Der &#8220;Griff&#8221;, nichts anderes als ein möglichst nicht verletzender Biss, der an der Keule des Viehs zum Treiben erwünscht ist, kann bei ungenügender Erziehung auch an Menschen ausprobiert werden. Wadenbeißer kommen nicht so gut an! <span id="more-617"></span>Daraus zu schließen, dass so ein Arbeitshund eben hüten und an der Herde arbeiten muss und nicht in die Hände von Hundeliebhabern ohne Vieh gehöre, ist falsch. Ein Hund gehört erzogen und manches in dem Zuge eben auch verboten. Wie das gehen kann, wird hier nur kurz angerissen, wie auch nicht anders zu erwarten in einem Überblick.</p>
<p>Er räumt auf mit Vorurteilen wie &#8220;Hütehunde jagen nicht&#8221; und der Wahnvorstellung, ein Hütehund müsse fast rund um die Uhr in Bewegung gehalten werden, um ihn artgerecht auszulasten. Er weist darauf hin, dass es viel wichtiger ist, einen solchen agilen Hund zur Ruhe zu erziehen und warnt davor, zur reinen Wurfmaschine für Bällchen oder Stöckchen zu mutieren. Denn, statt den Hund im Spiel auf sich selbst als Spielpartner zu fixieren, tritt gerade bei Hütehunden oft ein gegenteiliger Effekt auf: Die Objektfixierung. Schließlich ist es dem Hund egal, wer den Ball oder das Stöckchen wirft, Haupsache, er kann hinterherhetzen. Ein weiterer negativer Seiteneffekt ist, dass der Hund dieses Spielzeug dann oft gegen Artgenossen verteidigt und nichts anderes mehr wichtig findet, so dass sein Spiel- und Sozialverhalten auf der Strecke bleibt. Schließlich genügt eine Flyball-Wurfmaschine und der Hund beschäftigt sich selbst. Irgendwo wird die Grenze zum Neurotischen überschritten, spätestens dann, wenn der eigene Besitzer ihn nicht mehr aus dem Spiel abrufen und runterfahren kann. Balljunkies sind wirklich irre. Um einer solchen Entwicklung vorzubeugen, sollte man gerade solche Aktivitäten bevorzugen, bei denen der Hund in Ruhe arbeitet, wie z. B. im Mantrailing oder bei Apportieraufgaben, bei denen das Suchen und Bringen im Vordergrund steht.</p>
<p>Mrozinski spart nicht mit Kritik. Hütehunde glänzen oft mit hervorragenden Leistungen im Hundesport, aber zum reinen Sportgerät mutieren sollten sie nicht. Solange der Sport auch dem Hund Spaß macht, ist die gemeinsame Aktivität eine schöne und gesunde Freizeitgestaltung. Übertriebener Ehrgeiz kann dagegen tierschutzrelevant werden.</p>
<p>Das Freizeithüten, wie es in manchen Seminaren mit &#8220;Übungsschafen&#8221; angeboten wird, sieht für den Hundefreund vielleicht nett aus, kann aber für die Schafe quälend werden, denen man &#8220;keine Chance lässt, es richtig zu machen&#8221;. Sie werden &#8220;Opfer blutiger Anfänger&#8221; oder gar blutige Opfer von Anfängern. Welchen Sinn machen solche Seminare? Lust auf etwas wecken, was im Alltag des Nichtschäfer-Hundes dann doch wieder fehlt? Wer einen Hütehund als Begleiter haben möchte, braucht sowas nicht.</p>
<p>Dieses Buch ist allen Hundefreunden zu empfehlen, die sich für solche Hunde interessieren, einen Hütehund anschaffen möchten oder bereits einen haben. Außerdem ist es eine schöne Geschenkidee für die Freunde solcher Hunde.</p>
<p>Hütehunde als Begleiter<br />
Normen Mrozinski<br />
Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp; Co. KG,<br />
Stuttgart, 2014<br />
166 Seiten, Hardcover<br />
ISBN: 978-3-440-13938-7<br />
29,99 €</p>
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		<title>Hunde ~ erziehen und beschäftigen, ganz einfach</title>
		<link>https://www.hunde.com/blog/2014/09/hunde-erziehen-und-beschaeftigen-ganz-einfach/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2014 08:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Rezension von Gudrun Beck, Züchterin der Fox Lions Collies Vorhin begegnete mir der zweijährige Sammy mit seinem Frauchen. Ein mittelgroßer Langhaariger von ca. 25 kg. Wie immer freute er sich, mich zu sehen. Er kennt mich von klein auf. Ich streichelte ihm über die Mähne. Erschreckt stellte ich fest: &#8220;Was ist das denn?! Ein [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2014/09/DSC_9374a.jpg"><img class="size-medium wp-image-589 alignleft" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2014/09/DSC_9374a-288x300.jpg" alt="DSC_9374a" width="288" height="300" /></a>Eine Rezension von Gudrun Beck, Züchterin der <a title="www.fox-lions.de" href="http://www.fox-lions.de"><cite>Fox Lions Collies</cite></a></p>
<p>Vorhin begegnete mir der zweijährige Sammy mit seinem Frauchen. Ein mittelgroßer Langhaariger von ca. 25 kg. Wie immer freute er sich, mich zu sehen. Er kennt mich von klein auf. Ich streichelte ihm über die Mähne. Erschreckt stellte ich fest: &#8220;Was ist das denn?! Ein Stachelhalsband?!&#8221;- &#8220;Hat mein Trainer mir empfohlen.&#8221; &#8211; &#8220;Wieso das denn?&#8221; &#8211; &#8220;Weil ich ihn so schneller bei Fuß kriege, hat er gesagt.&#8221; &#8211; &#8220;Ein Hund, der aus Unsicherheit mitunter schnappt, soll nun mit dem Biss in den Hals in Begegnungssituationen an Sicherheit gewinnen?!&#8221;<span id="more-587"></span> &#8211; &#8220;Ja, nur vorübergehend.&#8221; &#8211; &#8220;Ich sage Dir was passiert: Du machst aus Deinem unsicheren Hund einen aggressiven. Er wird die unangenehme Erfahrung einmal mehr mit der ihm suspekt erscheinenden Person verknüpfen, der Ihr gerade begegnet und die für ihn logisch erscheinende Konsequenz daraus ziehen, sich demnächst noch heftiger gegen Fremde zu wehren.&#8221; Zweifel beschlichen mich, ob es eine gute Idee gewesen war, diesem Team den Besuch einer Hundeschule empfohlen zu haben. Gelandet sind sie in einem SV (Schäferhund-Verein), der zwar für alle Hundetypen Unterricht anbietet, sogar zu einem ausgesprochen fairen Preis, aber dabei offenbar mit quälenden Zwangsmitteln arbeitet, die der Vergangenheit angehören sollten. Soweit die Realität, wie vor 100 Jahren. Wir haben das Jahr 2014. Kaum zu glauben! Ich empfahl, &#8220;Sitz!&#8221; am Wegrand gegen ganz tolle Leckerchen schon dann machen zu lassen, wenn eine Person von weitem sichtbar wird und den Hund solange damit abzulenken, bis die Person sicher vorbei ist. Natürlich soll sie die Leine im Moment nächster Nähe zur Sicherheit des Passanten kurz halten und sich selbst zwischen Hund und fremder Person aufhalten. Das normale, feststehende Halsband reicht bei diesem Hund völlig, um die Kontrolle zu behalten und ggf. einen versuchten Schnapper zu unterbinden.</p>
<p>Als Kontrastprogramm zur eben erlebten Realität lese ich &#8220;Hunde &#8211; erziehen und beschäftigen, ganz einfach&#8221; von Christiane Blenski. Ein Buch, das suggeriert, jedes Problem, das sich im Hundler-Alltag ergibt, könne völlig gewaltfrei, rein positiv, mit Leckerli oder Spiel als Belohnung, gelöst werden. Schlimmstenfalls ignoriert man Fehlverhalten, damit es sich für den Hund nicht lohnt und er es fortan lässt. Ein Schema-F-Ratgeber, der sich an Schema-F-Besitzer mit Schema-F-Hunden richtet, die genau so verknüpfen, wie es der Theoretiker vorhersieht. Ein Buch, in dem ein und derselbe Ratschlag n mal gegeben wird, was ihn nicht besser macht im Falle von Hunden, bei denen er schon versagte. Denn: Jeder Hund ist anders und längst nicht jeder lernt auf die hier vorgesehene Weise. Für insgesamt 256 Seiten ist es enttäuschend alternativlos in seinen Empfehlungen.</p>
<p>Beispiel Platzhalten. Wie man es rein positiv am besten schon dem Welpen klarmacht, ist so beschrieben, wie wir es von modernen Hundebüchern kennen. Gut so. Was aber, wenn der älter werdende Hund etwas anderes interessanter findet als Frauchens Leckerli? Wenn der, der &#8220;Platz!&#8221; längst kennt, sich frecherweise darüber hinwegsetzt, dass das &#8220;Signal&#8221; gegeben wurde? Hier finde ich es wenig hilfreich und überhaupt nicht einfach, nur auf die Wiederholung der Übung setzen zu sollen und nicht einmal zur Erinnerung die Vorderläufe nach vorne ziehen zu dürfen. Worauf warten wir? Mir fehlt das Absichern des Erlernten, eine Anleitung, sich durchzusetzen. Respekt kommt nicht von selbst. Gerade bei &#8220;Platz!&#8221; hört der Spaß auf. Da finde ich sofortige Korrektur wichtig, auch mit Hilfe der Hände, die natürlich nicht brutal zulangen sollen, aber dem Hund zeigen: &#8220;Ich meine es ernst! Du musst das jetzt machen, genau hier und sofort, weil ich es gesagt habe!&#8221; Blenski selbst beschreibt die Situation, wenn der Hund einem Hasen nachläuft, der auf eine Straße zusteuert. Hier muss Platz als Notbremse funktionieren. Ich betone: Es MUSS! Auf der anderen Seite zitiert sie den Pferdeflüsterer Monty Roberts mit &#8220;Das Tier MUSS nicht, es KANN.&#8221; und wünscht sich einen immer aus freien Stücken fröhlich schwanzwedelnd alles für eine Belohnung befolgenden Hund &#8211; auch beim &#8220;Platz!&#8221;. In der Situation KANN der Hund eben auch überfahren werden, wenn die Hasenjagd nun mal interessanter schien als Frauchens Leckerli. Schlimmstenfalls kommen in dem Unfall auch Menschen zu Schaden!</p>
<p>Beispiel Anspringen: Natürlich soll der Hund das lassen, obwohl es unter Hunden ein völlig normales Begrüßungs- und Spielverhalten ist, das sich aus der Welpenfütterung der Mutterhündin ableitet, die Mitgebrachtes nach Anstupsen der Schnauze hervorwürgt. Ein alter Mensch, der plötzlich von einem großen Hund angesprungen wird, kann lebensgefährlich stürzen. Was also ist zu tun, um Menschen vor solch einer ungestümen Begrüßung zu schützen? Sie propagiert das sich Abwenden und Ignorieren im Moment des Angesprungenwerdens. Nur das. Sonst nichts. Was, wenn der Hund nun meint, deutlicher werden zu müssen und zur Verstärkung seiner Begrüßungsgeste &#8211; spielerisch, versteht sich &#8211; in die Haare, oder, schlimmer noch, in Arm oder Schulter beißt? (Ich habe solche Hunde erlebt!) Ach ja, &#8220;runter!&#8221; soll dann rechtzeitig schadensbegrenzend wirken, was man dem Hund zum Sprung aus dem Kofferraum oder von Baumstümpfen usw. bereits beigebracht hat. Dass man dann freiwillig dem doch Angesprungenen anbietet, die Reinigung seiner Klamotten zu bezahlen, ist zwar korrekt, aber eigentlich nicht das, was das Buch verspricht. Wenn man Pech hat, und der Hund gebissen hat, kann der Betroffene sich ans Amt wenden und einen &#8220;gefährlichen Hund&#8221; aus dem Anspringer machen lassen mit Leinen- und Maulkorbpflicht.</p>
<p>Andererseits gibt dieses Buch durchaus viele nützliche Tipps z. B. zu den Themen &#8220;Hund und Baby&#8221;, &#8220;gutes Benehmen als Hundeführer&#8221; und &#8220;richtig spielen&#8221; mit vielen schönen Beispielen, die es durchaus lesenswert machen. Über das reine Lernprogramm hinaus sind nette Geschichtchen aus dem Alltag einer Anfängerin eingestreut. Auch die vielen bunten Fotos sind gut gemacht und aussagekräftig. Für 14,99 Euro ist wirklich viel drin.</p>
<p>Hunde ~ erziehen und beschäftigen, ganz einfach<br />
Christiane Blenski<br />
Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp; Co. KG,<br />
Stuttgart, 2014<br />
256 Seiten, Paperback<br />
ISBN 978-3-440-13403-0<br />
EUR 14,99 (D) und 15,50 (A)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hat der Deutsche Schäferhund noch eine Zukunft?</title>
		<link>https://www.hunde.com/blog/2012/12/hat-der-deutsche-schaferhund-noch-eine-zukunft/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 14:10:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Fachbeitrag von Gudrun Beck, Züchterin der Fox Lions Collies Für die einen der zurückgezüchtete, furchteinflößende &#8220;böse Wolf&#8221;, für die anderen eine Ikone, der mit Abstand beste Hund der Welt. Jahrzehntelang war er mit dem besonderen Image behaftet, der in unterschiedlichen Disziplinen leistungsstärkste Diensthund für Polizei und Militär zu sein. So muss es bitter klingen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/12/Deutscher_Schaeferhund_3526.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-493" style="margin: 10px; border: 0px none;" title="Deutscher_Schaeferhund_3526" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/12/Deutscher_Schaeferhund_3526-220x300.jpg" alt="" width="220" height="300" /></a>Ein Fachbeitrag von Gudrun Beck, Züchterin der <a title="www.fox-lions.de" href="http://www.fox-lions.de"><cite>Fox Lions Collies</cite></a></p>
<p>Für die einen der zurückgezüchtete, furchteinflößende &#8220;böse Wolf&#8221;, für die anderen eine Ikone, der mit Abstand beste Hund der Welt. Jahrzehntelang war er mit dem besonderen Image behaftet, der in unterschiedlichen Disziplinen leistungsstärkste Diensthund für Polizei und Militär zu sein. So muss es bitter klingen für seine Freunde, was Günther Bonke, der Experte beim nordrheinwestfälischen Landesamt für Ausbildung und Fortbildung der Polizei (LAFP), Ende Sommer 2011 verriet: Der Deutsche Schäferhund ist ausgemustert. Er war zu teuer geworden, zu häufig krank und zu wenig belastbar. Neben 281 Malinois seien in Nordrhein-Westfalen nur noch 26 Deutsche Schäferhunde als Diensthunde im Einsatz. Wegen ihrer hohen &#8220;Spiel- und Beutemotivation&#8221; seien die Belgier häufiger nicht nur als Schutzhunde, sondern auch als Spürhunde besser einsetzbar. Damit wird dem kurzhaarigen Belgischen Schäferhund (Malinois) die besondere Ehre zu teil, als Gebrauchshund im internationalen Vergleich der Beste zu sein.<span id="more-490"></span></p>
<p><strong>Geschichte des Deutschen Schäferhunds</strong></p>
<p>Kenner der Hundeszene wundert die Entwicklung nicht. Vergleicht man Schäferhund-Fotos vom Beginn des vergangenen Jahrhunderts mit aktuellen, um die 100 Jahre danach, fällt vor allem die stark überwinkelte Hinterhand auf, die dem Deutschen Schäferhund den stark abfallenden Rücken beschert hat. Eine Mode, die anderen Schäferhundrassen erspart blieb.</p>
<p>1899 gründete sich der SV (Schäferhunde-Verein) und eröffnete sein eigenes Zuchtbuch. Als Begründer der Hoch- und Reinzucht Deutscher Schäferhunde gilt Max von Stephanitz. Sein &#8220;Hektor von Linksrhein&#8221;, den er in &#8220;Horand von Grafrath&#8221; umbenannte, ist der erste in diesem Zuchtbuch eingetragene Deutsche Schäferhund. Er soll nur 60-61 cm Schulterhöhe gemessen haben, aber ein unverbesserlicher Raufer gewesen sein, der seinem Herrn viel Ärger einbrachte (Hans Räber, &#8220;Enzyklopädie der Rassehunde&#8221;, Bd.1, S. 211). Dieser Hund und sein Bruder &#8220;Luchs von Sparwasser&#8221; sind die Stammväter der Hunderasse. Als Stammmutter gilt die Hündin &#8220;Mari von Grafrath&#8221;. Alle drei hatten mehr Ähnlichkeit mit dem heutigen Malinois, als mit dem heutigen Deutschen Schäferhund. Er war kleiner und leichter und hatte einen geraden Rücken. Mit intensiver Inzucht formte man einen in Form und Größe immer zuverlässiger den noch jungen &#8220;Standard&#8221; erfüllenden stehohrigen Gebrauchshund. Der &#8220;Standard&#8221; ist die Beschreibung, die festlegt, wie ein Hund einer bestimmten Hunderasse auszusehen hat und welche Charaktereigenschaften er haben soll. Im Standard des Deutschen Schäferhund lesen wir auch heute noch:</p>
<p>&#8220;&#8230;Die Oberlinie verläuft vom Halsansatz an über den hohen langen Widerrist und über den geraden Rücken bis zur leicht abfallenden Kruppe ohne sichtbare Unterbrechung. Der Rücken ist mäßig lang, fest, kräftig und gut bemuskelt. Die Lende ist breit, kurz, kräftig ausgebildet und gut bemuskelt. Die Kruppe soll lang und leicht abfallend (ca. 23° zur Horizontalen) sein und ohne Unterbrechung der Oberlinie in den Rutenansatz übergehen&#8230;Die Stellung der Hinterläufe ist leicht rückständig, wobei die Hintergliedmaßen von hinten gesehen parallel zueinander stehen. Oberschenkel und Unterschenkel sind von annähernd gleicher Länge und bilden einen Winkel von ca. 120°, die Keulen sind kräftig und gut bemuskelt.&#8221; (FCI-St. Nr. 166 v. 23.12.2010).</p>
<p><strong>&#8220;Bergab-Schäferhund&#8221; als Modeerscheinung mit Rückenleiden und Lahmheiten</strong></p>
<p>Der gerade Rücken wird also eigentlich immer noch gefordert. Leider sind heute nicht einmal die Schäferhunde aus Leistungslinien im Rücken wirklich gerade geblieben, obwohl sie die Mode nie so ganz mitgemacht haben. Neue Untersuchungen des Gangwerks zeigen, dass auch die 120°-Forderung weder bei den Ausstellungs- noch bei den Leistungslinien eingehalten werden (&#8220;Hunde in Bewegung&#8221;, Prof. Dr. Martin S. Fischer und Dr. Karin E. Lilje). Auch die für die Vorderläufe geforderten 90° zwischen Schulterblatt und Oberarm werden in beiden Linien nicht eingehalten. Die Schrittlänge ist im Schritt besonders kurz, im Trab und Galopp dagegen besonders lang, was zwar elegant aussieht, aber wenig effektiv ist und Einbußen in Bezug auf die Wendigkeit zur Folge hat. In &#8220;Hunde in Bewegung&#8221; wird auf die anatomische Besonderheit hingewiesen, dass nur der Deutsche Schäferhund, der Berner Sennenhund und der Rottweiler ein konkaves Iliosakralgelenk haben. Das ist die Stelle, an der der von der Hinterhand erzeugte Vorschub auf die Wirbelsäule übersetzt wird und damit den ganzen Körper vorwärts bringt. Degenerationserscheinungen der Lendenwirbelsäule sind für verschiedene Arten der Lahmheit verantwortlich.</p>
<p>Das Skelett der meisten 4-füßigen Säugetiere ist als Brücken-Bogen-Skelett angelegt.Die Statik ist ganz ähnlich, wie bei einer Brückenkonstuktion. Die Pfeiler werden durch Vorder- und Hinterhand gebildet, der Bogen durch die Brust- bis Lendenwirbel. Die gleichmäßigste Kräfteverteilung ist gegeben, wenn die Hinterpfoten unter der Hüfte und die Vorderpfoten unter der Schulter stehen, so, wie es die Belgischen Schäferhunde heute noch vormachen. Steht ein Hund dagegen mit weit hinter der Hüfte aufgestellten Hinterpfoten, so muss bereits in diesem Stand eine Mehrbelastung der Lendenwirbelsäule und Gelenke der Hinterhand ausgehalten werden.</p>
<p>Was Ende des vergangenen Jahrhunters in Beschreibungen wie &#8220;vorne Hund, hinten Frosch&#8221; und &#8220;Bergab-Schäferhund&#8221; gipfelte, ist dem Ausstellungswesen und einer mir völlig unverständlichen Mode und Höher-Bewertung eben solcher, sich falsch belastender Tiere zu verdanken. Dabei ist diese Entwicklung durchaus nicht neu. Otto Rahm, damaliger Kenner der Szene, sprach schon 1922 vom &#8220;Hinterhandwahn&#8221; und meinte damit die überwinkelte Stellung der Hinterbeine und den dadurch stark abfallenden Rücken. 1920 soll er davor gewarnt haben, dass der Deutsche Schäferhund zum Modehund wird: &#8220;&#8230;Das ist ein äußerst gefährlicher Posten, da die Mode jederzeit nur nach äußerem Glanz, nicht nach innerem Gehalt strebt.&#8221; Es soll in den 20er Jahren viele ängstliche, &#8220;scheue&#8221; Deutsche Schäferhunde gegeben haben. Es kursierte die Beobachtung, dass wohl auf Ausstellungen ängstliche Hunde eine &#8220;gute&#8221; Hinterhandwinkelung vortäuschten und somit verstärkt in die Zucht kamen. Ein Zuchtbuchführer der Zeit sprach von 50% wesensschwachen Tieren. Mit der Einführung von Zuchttauglichkeitsprüfungen mit Wesenstests und Leistungsprüfungen verbesserte sich die Situation (Räber, Bd. 1, S.212f).</p>
<p><strong>Karriere im Schutzhundesport<br />
</strong></p>
<p>Polizei und Militär wollten einen starken, Angst einflößenden Hund. Dafür wurde der Deutsche Schäferhund größer und schwerer gezüchtet. Er schaffte es in kurzer Zeit, den Airedale Terrier als Diensthund zu verdrängen und wurde zum beliebtesten Hund der Welt. Einen bedeutenden Anteil an dieser Entwicklung hat der Schutzhundesport, wie er seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts auf SV-Plätzen praktiziert wurde (SV = Schäferhunde-Verein). Die Methoden sollten sich geändert haben. Statt der z. T. tierschutzwidrigen Starkzwangmaßnahmen mit Stachelhalsband und Stromreizgerät sollte man sich auf das durch positive Motivation Erreichbare beschränken. Der früher übliche Kasernenhofton, kombiniert mit tierquälerischen Ausbildungsmethoden hat vielen Hundefreunden den Spaß an diesem Sport verdorben. In der Gesellschaft litt die Akzeptanz zunehmend unter der führenden Rolle des Schäferhunds in den Beißstatistik. Dabei muss jedoch klar gestellt werden, dass die Unfälle immer absolut betrachtet in die Statistik eingingen. Relativ, bezogen auf jeweils 100 Individuen einer Hunderasse, sieht es gar nicht mal so anders aus als bei anderen Hunderassen: Etwa ein Prozent pro Jahr verursacht einen Beißunfall. Allein die Schwere ist oft erheblicher als bei kleineren, weniger beißkräftigen Hunden. Die Angehörigen des SV weisen mit Recht darauf hin, dass die im Schutzhundesport ausgebildeten Hunde meist nicht diejenigen sind, von denen Gefahr ausgeht, da heute nur noch gut sozialisierte und auf Begleithund-Niveau geprüfte Schäferhunde überhaupt in diese Ausbildung dürfen. Die Gefahr geht vielmehr von schlecht sozialisieren, zu wenig oder falsch erzogenen und unverantwortlich gehaltenen Schäferhunden aus. Und doch ist dieses Image des beißkräftigen Polizeihundes mit daran schuld, dass bestimmte Kreise sich verstärkt Schäferhunde als Status-Symbol anschafften: &#8220;Grimmig soll er aussehen! Eindruck soll er machen!&#8221; Eine besondere Gefahr geht von dilettantisch über den Wehrtrieb scharf gemachte und dann wegen Versagens oft über den Tierschutz in dritte Hand abgegebene Schäferhunde aus. Das Tier als Sportgerät. Auch eine traurige Seite des Schutzhundesports. Weite Teile der Bevölkerung lehnen das Hetzen auf Menschen grundsätzlich ab, auch, wenn immer beteuert wird, der modern abgerichtete Sporthund sei ja nur seiner Spielbeute, dem Schutzärmel hinterher. Eine Verwechselung von Situationen ist später vielleicht doch mal möglich und schon beißt der Hund in einen ungeschützten Arm. Bestrebungen, den Schutzhundesport zu verbieten, hat es schon gegeben. Das Argument, man müsse den Schutzhundesport erhalten, um die Basis für die Polizeihundezucht breit zu halten, zählt im Moment weniger &#8211; zumindest in Bezug auf den Deutschen Schäferhund.</p>
<p><strong>Erbkrankheiten als Folge von </strong><strong>Inzucht und Championatszucht<br />
</strong></p>
<p>Die erste Erbkrankheit, die sein Image zu trüben begann, war die Hüftdysplasie (HD). Obwohl inzwischen andere großwüchsige Hunderassen stärker von HD betroffen sind, verbinden viele Menschen den Deutschen Schäferhund mit dieser Krankheit, weil sie bei ihm zuerst diagnostiziert wurde. Leider fielen weitere Erbkrankheiten auf, die seine aktuelle Lebenserwartung auf 10-12 Jahre senkten. Wikipedia nennt in dem Zusammenhang degenerative lumbosakrale Stenose (DLSS, eine Verengung der hinteren Wirbelsäule, die zu Lahmheit führt), Ellbogendysplasie (ED), Allergien, Pankreasinsuffizienz (Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse), degenerative Myelopathie (ein schleichender Nerven- und Muskelabbau), Schäferhundpyodermie (brennende, eitrige Entzündung der Haut), Schäferhundkeratitis (Augenkrankheit) und Herzvergrößerungen, kongenitales Vestibularsyndrom (Erbkrankheit des Innenohrs mit Gleichgewichtsstörungen und unter Umständen Taubheit), Interessant ist, dass Hündinnen offenbar etwas älter werden als Rüden, was wahrscheinlich auf den kleineren, leichteren Körperbau zurückzuführen ist. 64 % der Hündinnen werden noch über 10 Jahre alt, aber nur 47 % der Rüden &#8211; eine traurige Statistik für eine mittelgroße Hunderasse (Räber, Bd. 1, S.214).</p>
<p>Wieso werden nun gerade Deutsche Schäferhunde so oft von derartigen Erbkrankheiten gequält? Mit der anfänglich intensiven Inzucht und der später fortgesetzten &#8220;Linienzucht&#8221; (moderate Inzucht) verstärkten sich nicht nur die gewünschten Merkmale, sondern auch Defektgene. Solange nur ein Elternteil den Defekt vererbt, kann dieser oft vom gesunden Gen des anderen Elternteils in seiner Wirkung kompensiert werden. So bleibt der Defekt oft lange unbemerkt. Werden gleiche Defektgene aber von beiden Elternteilen vererbt, tritt ein Fehler auf, eine Erbkrankheit. Inzucht als Mittel zur Vereinheitlichung des Typs wurde zur Schaffung der meisten anderen Hunderassen auch eingesetzt. Nach der gründerzeitlichen Inzucht und Massenvermehrung &#8211; 48.000 Tiere wurden in den ersten 25 Jahren des SV ins Zuchtbuch eingetragen (Räber, Bd. 1, S.210) &#8211; kam es beim Deutschen Schäferhund zu einer weiteren extremen Verkleinerung des genetischen Pools. Hochdotierte Champions zeugten Tausende von Nachkommen. Deren Defektgene sind heute kaum noch zu kompensieren, weil sie so stark verbreitet wurden.</p>
<p><strong>Die Zuchtvereine müssen gegensteuern</strong></p>
<p>Trotz dieser Erkenntnisse der modernen Genetik änderte der SV an den Regeln zur Zucht bis jetzt wenig. Kritiker behaupten, es geht um Geld. Viel Geld. Für einen Schäferhundwelpen aus einer &#8220;Spitzenverbindung&#8221; wurden bis zu 100.000 DM gezahlt. So erfolgreichen Züchtern Einschränkungen auferlegen würde erhebliche materielle Verluste bewirken. Dabei sind doch alle Züchter im SV &#8220;Hobbyzüchter&#8221;, oder nicht? (Mehr dazu in &#8220;Der Bergabschäferhund&#8221; von EHU Präsident Walter Winkler, 24.02.1997, s. http://www.hund.ch/insider/owsv.htm).</p>
<p>Jemand, der dieses Problem auch schon vor etlichen Jahren thematisiert hat, sich innerhalb des SV aber nicht durchsetzen konnte, ist Dr. Helmut Raiser. Er gründete gemeinsam mit anderen unzufriedenen Hundesportlern und Züchtern aus SV-Kreisen einen alternativen Schäferhund-Verein für Zucht und Ausbildung, den RSV2000 (s. www.rsv2000.de), der inzwischen auch in den VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) und die Dachorganisation FCI (Fédération cynologique internationale) aufgenommen wurde.</p>
<p>In einem Artikel über diesen neuen Verein nannte er folgende Ziele und Maßnahmen:</p>
<p>&#8220;&#8230;Wir streben eine verbesserte Zucht Deutscher Schäferhunde an durch Rückbesinnung auf die Eigenschaften eines gesunden, nervenstarken, belastbaren Gebrauchshundes. Unsere Maßnahmen zielen auf:<br />
- Erhalt eines breiten Genpools (möglichst viele wenig oder nicht miteinander verwandte Zuchttiere)<br />
- Konsequente Nachkommenerfassung, deren Ergebnisse allen Mitgliedern des Vereins zugänglich gemacht werden sollen.<br />
- Umfassende Erfassung aller gesundheitlichen Daten der Hunde, um eine breite Grundlage für wissenschaftliche Forschung zu schaffen.<br />
- Begrenzung der Deckeinsätze, damit hochfrequentierte Rüden keinen Schaden in der Zucht anrichten können.<br />
- Konsequenter Einsatz von künstlichen Besamungen nach nachweislich erfolgten Natursprüngen, um bewährte Zuchtrüden lange für die Zucht zu erhalten.&#8221; (http://www.hunde.com/blog/2009/06/schaferhundverein-rsv2000-ev-kompetenz-in-leistung-und-zucht/).</p>
<p>Im gleichen Artikel hebt er hervor, dass es als Folge der neuen Konkurrenz erste kleine Änderungen in den SV-Bestimmungen gebe, dass der SV &#8220;&#8230;wenigstens in winzigen Teilbereichen einige der fortschrittlichen Ideen aus der Zuchtstrategie des RSV2000 übernimmt&#8230;&#8221;</p>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Vielleicht tut das Ausscheiden des Deutschen Schäferhundes aus dem Polizei- und Militärdienst dieser Hunderasse schlussendlich sogar gut. So kann man die Probleme nicht mehr dadurch cachieren, dass er der beste Diensthund der Welt sei &#8211; zur Zeit ist er es eben nicht.</p>
<p>Blicken wir abschließend nochmal zurück: Warum ließ sich der Airedale Terrier eigentlich so problemlos als DER Diensthund und Alleskönner vom Deutschen Schäferhund ablösen und was folgte daraus für diese Hunderasse? Eine interessante Antwort fand ich in Hans Räbers Enzyklopädie der Rassehunde, Bd. 2, S. 24: &#8220;Im Ursprungsland wurde auf die Gebrauchstüchtigkeit immer weniger Wert gelegt. Anlässlich eines &#8216;Forumgesprächs&#8217;, das 1968 unter den bekanntesten Airedale-Spezialisten in England stattfand, wurde gefragt, warum der Airedale Terrier ausgerechnet in seiner Heimat keine Verwendung als Gebrauchshund finde. Darauf antwortete Mrs. Hodgkinson, man habe sich eben daran gewöhnt, im Airedale einen freundlichen Hund zu sehen, und würde ihn nie so fürchten und respektieren wie einen Deutschen Schäferhund, und das solle so bleiben. Doch es fehlte auch nicht an warnenden Stimmen, die den Airedale Terrier nicht zum &#8216;Schoßhund für ältere Damen&#8217; degenerieren lassen wollten.&#8221; Die kontinentalen Terrier-Klubs schreiben im Rahmen der Zuchttauglichkeitsprüfung neben der Überprüfung der äußerlichen Erscheinung auch Wesenstests vor, so dass ängstliche und überaggressive Hunde nicht in die Zucht kommen und der Airedale Terrier als Gebrauchshund erhalten bleibt. Seine Bekanntheit, Beliebtheit und Häufigkeit ging mit der Ablösung durch den Deutschen Schäferhund als häufigstem Diensthund der Welt sicher zurück. Eine schöne Hunderasse mit meist gutem Charakter ist er geblieben. Vielleicht wird sich auch der Deutsche Schäferhund so wie der Airedale Terrier einreihen in die vielen mittelgroßen Gebrauchshunderassen und davon profitieren, dass ihm nur die wahren Freunde treu bleiben. Wie sich dagegen der Malinois mit seinem neuen Image entwickelt, werden wir kritisch beobachten. Vielleicht feiert der Deutsche Schäferhund mit einer genetisch aufgemischten Population eines Tages sein Comeback. Auch das ist möglich.</p>
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		<title>Mit Schlittenhunden auf Tour</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2012 21:37:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Bericht von Gudrun Beck, Züchterin der Fox Lions Collies Egal, ob Schnee liegt oder nicht, die Schlittenhunde müssen bewegt werden. Bei Temperaturen unter 17 Grad werden sie angespannt, meist vor dem Trainingswagen, bei ausreichend Schnee vor dem Hundeschlitten. Manche Musher finanzieren sich ihren Sport damit, dass sie Touristen auf ihre Trainings-Fahrten außerhalb der Renntage [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bericht von Gudrun Beck, Züchterin der <a title="www.fox-lions.de" href="http://www.fox-lions.de"><cite>Fox Lions Collies</cite></a></p>
<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Huskys_DSC_4555.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-477" style="margin: 5px 10px;" title="Huskys_DSC_4555" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Huskys_DSC_4555-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a>Egal, ob Schnee liegt oder nicht, die Schlittenhunde müssen bewegt werden. Bei Temperaturen unter 17 Grad werden sie angespannt, meist vor dem Trainingswagen, bei ausreichend Schnee vor dem Hundeschlitten. Manche Musher finanzieren sich ihren Sport damit, dass sie Touristen auf ihre Trainings-Fahrten außerhalb der Renntage mitnehmen. An der Waldgaststätte Spiegelthaler Zechenhaus in Wildemann im Harz sind sie die Hauptattraktion in den Monaten September bis April, wenn sonst kaum Gäste vorbei kommen, um sich beköstigen zu lassen. Die meisten Schlittenhunde dort stammen aus dem Tierschutz. An Rennen nehmen sie nicht teil. Hier in der steigungsreichen Harzer Gebirgslandschaft bevorzugt man die ganz großen, besonders starken, aber nicht ganz so schnellen Alaskan Malamutes. Einige große Siberian Huskies sind auch dabei und kaum von ihnen zu unterscheiden.<span id="more-469"></span></p>
<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Huskys_DSC_3939.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 5px 10px;" title="Huskys_DSC_3939" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Huskys_DSC_3939-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Der Fahrgast wird meist auf 9:30 Uhr bestellt und sollte pünktlich sein. Dann bekommt er eine kleine theoretische Einführung in die Arbeit mit Schlittenhunden sowie Erklärungen zu den Besonderheiten der Nordischen im Vergleich zu anderen Hunderassen. Dann wird es ernst und er muss mit anpacken. Die für seine Tour bestimmten Schlittenhunde werden aus den Zwingern zum Anbinder geführt, wo sie kurz angekettet werden und Zuggeschirre angelegt bekommen. Aus dem Zwinger herausgegeben wird der Hund zwar mit Leine, doch sollte man ihn möglichst kurz halten, am besten direkt am Halsband, denn er schäumt über vor Bewegungseifer, ist auch einzeln sehr stark und schwer zu halten und zu führen. Loslassen sollte man ihn auf dem kurzen Weg auf gar keinen Fall, da nicht sicher ist, wann er sich wieder einfangen lässt. Wenn man Pech hat, ist er erst einmal auf und davon. Nordische gehen auch alleine jagen. Und das oft erfolgreich. Nein, das sollte nicht passieren!</p>
<p>Während die Schlittenhunde nun also in gebührendem Abstand von einander angekettet sind und die Geschirre übergestreift bekommen, macht der Musher auf der Fahrbahn vor dem Anwesen das Fahrzeug startklar. Der Gast darf sich setzen. Ein Schaffell macht den Sitz angenehm weich und warm. Dann muss es schnell gehen: Die Schlittenhunde werden von Helfern in flotter Folge vom Anbinder zum Fahrzeug gebracht und an ihrem vorgesehenen Platz festgemacht. Der Triebstau kann in Agrression untereinander umschlagen. Daher die Eile. Die Hunde wollen jetzt unbedingt was tun. Also los! Sowie alle auf ihren Plätzen angebunden sind, wird die Bremse gelöst, die Hunde sind sofort im Galopp, das Fahrzeug nimmt rasant an Fahrt auf, der Musher springt hinten auf und schon kommt die erste Kurve. Die scharfe Linkskurve zu Beginn des Trails ist sicher der spannendste Moment für viele Fahrgäste.</p>
<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Huskys_DSC_3949.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 5px 10px;" title="Huskys_DSC_3949" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Huskys_DSC_3949-216x300.jpg" alt="" width="216" height="300" /></a></p>
<p>Mitunter begegnet das Gespann einem Holztransporter mit bis über 30 m langen Baumstämmen. Solche Fahrzeuge sind nicht nur lang, sondern auch breit. Eigentlich scheint der Trail gar nicht breiter zu sein, als dieser Transporter, der da auf einen zukommt. &#8220;Doch, das schaffen wir!&#8221;, meint Musher Dieter Demske und winkt dem entgegen kommenden Fahrer, er möge doch bitte möglichst nah an die Böschung fahren. Die Schlittenhunde sind jetzt im Trab. Das Gespann muss einseitig in den Hang, da auf dem Trail nicht genug Platz ist. Die Brombeeren verraten gar nicht, wie steil es da bergab geht. Auf der anderen Seite berührt man schon fast den Truck. Ein unheimliches Erlebnis! Die Schlittenhunde traben unbeirrt weiter. Gut, dass so viele Malamutes dabei sind! Die schaffen das.</p>
<p>Weiter oben lässt die Kraft der Schlittenhunde dann doch nach. Stellenweise hilft der Musher, indem er schiebt. Die Steigung ist aber auch extrem. Schließlich hat das Gespann die Hochlagen erreicht und wird wieder schneller. Wenn dann noch Wild in Sicht kommt, galoppieren die Hunde drauf los, als hätten sie bis hier noch gar nichts getan. Der Jagdtrieb von Schlittenhunden ist sehr ausgeprägt und die Situation, miteinander jagen zu dürfen, ist toll für sie. Aber auch ohne Wildkontakt gibt es schnelle Abschnitte. Mehr oder weniger kurvenreiche Gefällestrecken werden im Galopp gefahren. Dabei können einem schon einige Matschbröckchen oder Steinchen ins Gesicht und an die Kleidung fliegen. Besonders bei matschigem Boden sieht man danach u. U. recht besprenkelt aus. Das sollte man vorher wissen und sich entsprechend anziehen.</p>
<p>Nach der Tour werden die Hunde zunächst wieder am Anbinder festgemacht, bekommen ihre Geschirre ausgezogen und werden in die Zwinger zurück geschickt. Sie sind jetzt wesentlich leichtführiger als vor dem Start. Sie hecheln stark. Für diesen Tag haben sie genug getan. Wenn die Tiere gefüttert sind, bekommt auch der Fahrgast etwas zu essen, meist einen deftigen Eintopf. Mit ein paar Trapper-Geschichten, die der Musher aus seinem Jahr in Alaska erzählt, geht das Schlittenhunde-Abenteuer für diesen Tag seinem Ende entgegen.</p>
<p>Für weitere Infos und Buchungen kontaktieren Sie bitte Rosemarie Woest und Dieter Demske, Tel. 05323-96783, oder schicken Sie eine Mail an info@wolfscountry-ranch.com.</p>
<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Huskys_DSC_3956.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-475" style="margin: 5px 10px;" title="Huskys_DSC_3956" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2012/11/Huskys_DSC_3956-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a></p>
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		<title>Mantrailing</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 12:05:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Text von Alexandra Grunow und Kitty Simione, gekürzt Immer mehr Hundehalter begeben sich mit dem eigenen Schnüffler auf Spurensuche. Für die Spezialisten des K-9 Suchhundezentrums ist das Trailen seit vielen Jahren Leidenschaft, Berufung und Beruf und somit weit mehr als eine Modeerscheinung. Mantrailing erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn es ist unbestritten ein sehr wertvolles [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/mantrailing.jpg"><img src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/mantrailing.jpg" alt="" title="mantrailing" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-260" /></a>Text von Alexandra Grunow und Kitty Simione, gekürzt</p>
<p><strong>Immer mehr Hundehalter begeben sich mit dem eigenen Schnüffler auf Spurensuche. Für die Spezialisten des K-9 Suchhundezentrums ist das Trailen seit vielen Jahren Leidenschaft, Berufung und Beruf und somit weit mehr als eine Modeerscheinung. </strong></p>
<p>Mantrailing erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn es ist unbestritten ein sehr wertvolles Hilfsmittel bei der Suche nach vermissten Personen. Während das Trailen ursprünglich aus der Rettungshundearbeit stammt, wird es heute vermehrt auch im Sport- und Therapiebereich eingesetzt. <span id="more-272"></span>Doch was als Modetrend viele Anhänger findet, birgt auch die Gefahr von qualitativ stark differenzierten Angeboten. Das Trailen wirkt sich bei richtiger Anwendung sehr positiv auf den Hund und auch auf dessen Beziehung zu seinem Menschen aus. Kommen aber falsche Ausbildungswege zur Anwendung, besteht die Gefahr einer Überforderung von Hund und Mensch. Bei der Wahl des Trainers ist deshalb unbedingt auf langjährige Erfahrung im Ausbildungs- und Profibereich zu achten. So basiert die Trainer-Ausbildung des K-9 Suchhundezentrums auf einer Langzeitstudie an über 500 Hunden, deren Ergebnisse in enger Zusammenarbeit mit Biologen wissenschaftlich bestätigt wurden.</p>
<p><strong>Körperliche und mentale Höchstleistungen</strong></p>
<p>Hunde sind in der Lage, den Individualgeruch einer Person, der sich aus chemischen und biologischen Abbauprodukten des menschlichen Körpers zusammensetzt, auch noch nach vielen Stunden und sogar Tagen auszumachen und zu verfolgen. Dabei vollbringen sie körperliche und mentale Höchstleistungen. Schon von Beginn der Ausbildung an lernt der Hund, ihm gestellte Aufgaben selbständig zu lösen. Mit dem Auffinden der versteckten Person sind ihm – vor allem im Aufbau – der Erfolg und die Belohnung nach jeder Suche garantiert. Sehr schnell stellt sich im Trail eine freudige Erwartungshaltung des Hundes ein. Er arbeitet motiviert und eigenständig und gewinnt zunehmend an Sicherheit. Zusammen mit seinem Menschen erlebt er spannende Abenteuer. Die Sucharbeit bewirkt im Hund eine positive Veränderung des Hormonhaushaltes, die es dem Tier sogar ermöglicht, Unsicherheiten, Ängste und Aggressionen abzubauen und offener für sein Umfeld zu werden. </p>
<p><strong>Neue Ausrichtung der Mensch-Hund-Beziehung</strong></p>
<p>Auch der Mensch sieht seinen Hund ganz plötzlich in einem anderen Licht. Schon beim ersten Entdecker-Trail kann der Hundebesitzer erkennen, was sein Tier zu leisten vermag und es wird ihm bewusst, wie talentiert der Hund in die Geruchswelt eintaucht. Durch die aufmerksame Beobachtung der Körpersprache des Hundes lernt er sein Tier immer besser kennen. Er entdeckt ganz neue Qualitäten an seinem Hund, die es zu fördern gilt.</p>
<p><em>In voller Länge ist dieser Artikel in der aktuellen Ausgabe der <a href="http://www.hundeschau.com">hundeschau</a> erschienen. Die hundeschau ist deutschlandweit im Zeitschriftenhandel und Abo<br />
erhältlich.</em></p>
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		<title>Mantrailing : Mit Basic~, Sport~ und TheraTrailing</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 19:39:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Rezension von Gudrun Beck &#8220;Mensch führt, Hund folgt&#8221;. Davon träumt so mancher Hundehalter, während ihn sein schlecht erzogenes Tier mal schnüffelnd, mal pöbelnd durch den Park schleift. Doch es geht auch anders. Bei trailenden Teams bestimmt der Hund den Weg. Gemeinsam ist man auf Jagd. Der Hund tut dies mit einer Konzentriertheit und Ruhe, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/mantrailing.jpg"><img src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/mantrailing.jpg" alt="" title="mantrailing" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-10" /></a>Eine Rezension von Gudrun Beck</p>
<p>&#8220;Mensch führt, Hund folgt&#8221;. Davon träumt so mancher Hundehalter, während ihn sein schlecht erzogenes Tier mal schnüffelnd, mal pöbelnd durch den Park schleift. Doch es geht auch anders. Bei trailenden Teams bestimmt der Hund den Weg. Gemeinsam ist man auf Jagd. Der Hund tut dies mit einer Konzentriertheit und Ruhe, fast wie hypnotisiert. Um einer mitunter mehrere Tage alten Spur eines bestimmten Menschen zu folgen, bedarf es der Höchstleistung von Hundenase und Hundehirn. Dafür wird alles andere ausgeblendet. Das Verfolgen einer interessanten Spur mit dem Ziel, zu einer guten Mahlzeit zu kommen, ist Teil der jagdlichen Handlungskette bei allen Caniden. Der geführte Mensch <span id="more-259"></span>am hinteren Ende der Leine erscheint wie ein überflüssiges Anhängsel. Doch der Hundeführer muss seinen Hund perfekt lesen können, alle Körpersignale richtig interpretieren, um ihn nicht zu stören, sondern ggf. zu unterstützen, indem er die Leine mal lockerer, mal straffer hält.</p>
<p>Alexandra Grunow und Rovena Langkau haben unter Mitwirkung von Udo Gansloßer ein umfassendes Buch herausgebracht über diese ganz besondere Beschäftigungsmöglichkeit mit Hunden. Das Buch ist in einfachem, gutem Deutsch geschrieben und für jedermann verständlich. Es richtet sich an alle Hundefreunde, die von der Leistungsfähigkeit der Hundenase begeistert sind oder sich während des Lesens begeistern lassen. Es ist praxisnah genug, um auch erfahrene Trainer dazulernen zu lassen. Leser, die es mit ihrem Hund auch mal versuchen möchten, bekommen Mut gemacht, den Einstieg zu wagen. Dabei wird nicht vorausgesetzt, dass jeder trailende Hundler die Mitwirkung in einer Rettungshundestaffel anstrebt. Eine solche Karriere setzt sehr viel mehr Zeit, Fitness und Engagement voraus, als die reine Beschäftigung mit dem Hund auf der Spur eines Menschen.</p>
<p>Unter Basic-Trailing wird das Erlernen der Grundregeln verstanden. Ziel dieser Basis-Kurse ist das Ausarbeiten relativ einfacher Fährten unter wenig Ablenkung. Auf dieses Niveau sollte man mit jedem Hund kommen können. Wer darin gut ist und für sich und seinen begabten Hund mehr möchte, kann im Sportbereich neue Heruasforderungen finden und sich auf Meisterschaften mit anderen Teams messen. </p>
<p>Natürlich kommt auch das eigentliche Mantrailing nicht zu kurz, wie es im Rettungshundewesen und der Polizeiarbeit gebraucht wird. Prüfungsordnungen für Sport- und Mantrailing sind vollständig enthalten.</p>
<p>Daneben gibt es nicht weniger spannende Kapitel über das Trailen zur Therapie-Unterstützung bei verhaltensauffälligen Hunden. Hyperaktive, jagige, ängstliche und aggressive Hunde können durch diese selbstmotivierende und lohnende Tätigkeit in eine für sie faszinierende, neue Welt gelenkt und durch die dabei erlernte Konzentration und Ruhe von ihrem bisherigen Verhalten abgelenkt und normalisiert werden. Die Bindung zum Hundeführer verstärkt sich in allen Fällen.</p>
<p>Schließlich wird die Biologie der Geruchswahrnehmung, der Hundenase im Vergleich zur menschlichen ausführlich behandelt. Hätten Sie gewusst, dass ein Mensch 5-10 Mio. Riechzellen in der Nase hat, wohingegen ein Dackel bereits 125-140 Mio. hat, ein Deutscher Schäferhund ca. 250 Mio. und ein Bloodhound sogar bis zu 500 Mio.? So ist es kein Wunder, dass Alexandra Grunow selbst Bloodhounds führt und Vertreter dieser faszinierenden Hunderasse auf zahlreichen Fotos zu sehen sind. So kommen auch Bloodhound-Fans einmal mehr auf ihre Kosten. Ein wirklich empfehlenswertes Buch.</p>
<p>Mantrailing ~ Mit Basic-, Sport- und TheraTrailing<br />
von Alexandra Grunow, Rovena Langkau und Udo Gansloßer</p>
<p>Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &#038; Co. KG,<br />
Stuttgart, 2011<br />
200 Seiten, gebunden, 169 Farbfotos und 47 Farbillustrationen<br />
ISBN 978-3-440-12760-5<br />
26,95 EUR</p>
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		<title>Hundesport: Agility-WM in Österreich</title>
		<link>https://www.hunde.com/blog/2009/12/hundesport-agility-wm-in-osterreich/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 18:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hundesport]]></category>

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		<description><![CDATA[von Marco Glas Agility gehört heute zu den weltweit beliebtesten Hundesportarten. Die zwölf schnellsten Deutschen Teams sind dieses Jahr mit Hunderten von Fans nach Vorarlberg gereist, um sich drei Tage lang mit der Weltspitze zu messen. Beim Betreten der Arena auf dem Messegelände in Dornbirn werden sofort Erinnerungen an die Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Marco Glas </em></p>
<p>Agility gehört heute zu den weltweit beliebtesten Hundesportarten. Die zwölf schnellsten Deutschen Teams sind dieses Jahr mit Hunderten von Fans nach Vorarlberg gereist, um sich drei Tage lang mit der Weltspitze zu messen. <div id="attachment_119" style="width: 435px" class="wp-caption aligncenter"><img src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/26_Den-Laeufer-bleiben-vor-dem-Start-nur-wenige-Minuten-zur-Besichtigung-des-Parcours2.jpg" alt="Den Läufern bleiben vor dem Start nur wenige Minuten zur Besichtigung des Parcours" title="26_Den Laeufer bleiben vor dem Start nur wenige Minuten zur Besichtigung des Parcours" width="425" height="282" class="size-full wp-image-119" /><p class="wp-caption-text">Den Läufern bleiben vor dem Start nur wenige Minuten zur Besichtigung des Parcours</p></div><span id="more-94"></span><br />
Beim Betreten der Arena auf dem Messegelände in Dornbirn werden sofort Erinnerungen an die Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz vor zwei Jahren wach: weit und breit bunt bemalte Schlachtenbummler, wehende Nationalflaggen und ein Meer aus bunten Trikots. Diesmal hatte Österreich jedoch keine Ballkünstler, sondern die weltbesten Hundesportler zur 14. Agility-Weltmeisterschaft nach Vorarlberg eingeladen. In Halle 6, wo im Winter der Eishockeyverein „Bulldogs Dornbirn“ seine Gäste empfängt, sprinten in den nächsten drei Tagen 383 Hunde und Halter aus 36. Nationen in Mannschafts- und Einzelwettbewerben um die WM-Titel. Sogar aus so fernen Ländern wie Brasilien, Chile und Japan sind die Nationalmannschaften mit ihren Fans angereist.</p>
<p><strong>Die deutsche Nationalmannschaft</strong></p>
<p><div id="attachment_98" style="width: 435px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-98 " title="Einer der kleinsten Starter in der Kategorie Small" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/23_Einer-der-kleinsten-Starter-in-der-Kategorie-Small.jpg" alt="Einer der kleinsten Starter in der Kategorie Small" width="425" height="282" /><p class="wp-caption-text">Einer der kleinsten Starter in der Kategorie Small</p></div><br />
Seit 1996 die erste Agility-WM in der Schweiz stattfand, kommen von Jahr zu Jahr mehr Nationen mit ihren Teams zu diesem besonderen Hundesport-Event. Alle Teilnehmer müssen sich vor jeder WM auf nationaler Ebene qualifizieren. So traten im Mai bei der VDH-Europasiegerausstellung in Dortmund 51 Teams an, um sich einen Platz in der Deutschen Nationalmannschaft zu sichern. Nur die zwölf schnellsten Läufer bekamen ein Ticket für Österreich. Der Grund dafür, warum Agility heute auf der ganzen Welt so populär ist, hat neben der sportlichen Herausforderung aber auch noch andere Gründe. „Agility ist nicht nur ein Sport, sondern hat auch viel mit Hundeerziehung zu tun. Hund und Halter können durch das Training eine intensivere Beziehung aufbauen. Dies führt letztlich auch dazu, dass der Hund im Alltag besser folgt und noch stärker in die Familie integriert wird“, erklärt Jean-Paul Petitdidier. Der Präsident der Agility-Kommission der FCI hat bereits im Jahr 1988 ein Reglement für den Agility-Sport erarbeitet, an das sich bis heute alle an der WM teilnehmenden Länder im Wesentlichen halten.</p>
<p><strong>Die Mannschaftswettbewerbe</strong><br />
<div id="attachment_134" style="width: 435px" class="wp-caption aligncenter"><img src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/8_Stefanie-Roecker-mit-Border-Collie-FlyFly4.jpg" alt="Stefanie Roecker mit Border Collie FlyFly" title="8_Stefanie Roecker mit Border Collie FlyFly" width="425" height="282" class="size-full wp-image-134" /><p class="wp-caption-text">Stefanie Roecker mit Border Collie FlyFly</p></div>Aber auch bei den Zuschauern wird der Hundesport immer beliebter. Als der Stadionsprecher das erste deutsche Mensch-Hund-Team ankündigt, bringen Hunderte mitgereister Fans die Halle in wenigen Sekunden zum Beben. Fanfeindschaften wie im Fußball gibt es hier in Dornbirn nicht. Ganz im Gegenteil. Reißt ein Hund beim Sprung eine Stange herunter, schallt zur Anfeuerung sofort rhythmischer Beifall von allen Rängen.</p>
<p><div id="attachment_136" style="width: 435px" class="wp-caption aligncenter"><img src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/28_Pudel-beim-Slalom1.jpg" alt="Pudel beim Slalom" title="28_Pudel beim Slalom" width="425" height="282" class="size-full wp-image-136" /><p class="wp-caption-text">Pudel beim Slalom</p></div><br />
Zu Beginn der WM stehen die Mannschaftswettbewerbe an. Die haben es in sich, da nur eine geschlossene Leistung zum Erfolg führt. Je drei Läufer starten in den Größenklassen „Small“ (Widerristhöhe unter 35 cm), „Medium“ (zwischen 35 und 43 cm) und „Large“ (über 43 cm) für ihr Land. Die Sprunghöhe der einzelnen Hindernisse wird den drei Größenklassen entsprechend angepasst. Jeder Starter absolviert zwei Läufe auf unterschiedlichen Parcours, sodass sich die Gesamtzeit einer Mannschaft aus sechs Einzelläufen addiert. Verweigert ein Hund ein Hindernis oder reißt er eine Hürde, gibt es Fehlerpunkte. Gewinner ist die Mannschaft mit der schnellsten Gesamtzeit und den wenigsten Fehlerpunkten.</p>
<p><div id="attachment_138" style="width: 435px" class="wp-caption aligncenter"><img src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/30_Shetland-Sheepdog-beim-Sprung-über-eine-Hürde1.jpg" alt="Shetland Sheepdog beim Sprung über eine Hürde" title="30_Shetland Sheepdog beim Sprung über eine Hürde" width="425" height="282" class="size-full wp-image-138" /><p class="wp-caption-text">Shetland Sheepdog beim Sprung über eine Hürde</p></div><br />
Claudia Elsner und Philip Müller-Schnick legen mit ihren Border Collies „Joey“ und „Finn“ einen sensationellen ersten Lauf hin. Und auch dem dritten Team in der Kategorie „Large“, Tobias Wüst und Malinois „Don“,  gelingt ein einwandfreier Lauf. Das bedeutet Rang eins im Mannschaftswettbewerb. Vor dem zweiten und entscheidenden Lauf der deutschen Teams wird die Halle zum Hexenkessel. Längst hält es die Fans nicht mehr auf ihren Sitzen. Anfeuerungsrufe und Tröten tönen aus dem mit schwarz-rot-goldenen Fahnen übersäten Fanblock. Wer am Ende die Nase vorne hat, entscheiden jedoch oftmals die Nerven. Die deutschen Läufer können ihre Leistung vom ersten Durchgang nicht noch einmal wiederholen und verpassen mit dem sechsten Rang das Podium nur knapp. Weltmeister wird die Mannschaft aus Russland. Auch die als Mitfavoriten gestarteten Teams der Kategorien „Small“ und „Medium“ müssen in diesem Jahr den Teams aus Russland und Finnland die Weltmeistertitel überlassen. Am Ende reichte es noch für Rang 16 und 19.</p>
<p><strong>Die Einzelwettbewerbe</strong></p>
<p>Auch in den Einzelwettbewerben lassen die Erfolge zunächst auf sich warten. Uschi Sattler, die mit Parson Russell Terrier „Sugar“ mit der besten deutschen Qualifikationszeit in der Klasse der Kleinsten zur WM anreiste, scheitert im zweiten Lauf: „Sugar ist toll gelaufen, aber ich habe nur einen Sekundenbruchteil nicht aufgepasst und schon war alles vorbei.“<br />
In der Mittelklasse haben Stephanie Tiemann, Roswitha Turner und Jana Kiefer mit den Rängen 7, 19 und 24 noch alle Chancen auf eine Top-Platzierung. Während Tiemann mit Manchester Terrier „Chilly“ nach dem zweiten Durchgang auf Rang 35 abrutscht, können sich Turner und Shetland Sheepdog „Fio“ um einen Rang verbessern. Der beste Lauf gelingt aber Jana Kiefer und Shetland Sheepdog „Finn“. Als die beiden das vorletzte Hindernis anlaufen, kommt wie auf Kommando tosender Applaus von allen Rängen. Dann ist es amtlich: Kiefer und Finn sind nicht nur unter den ersten zehn, sondern erzielen mit Platz acht in der Kategorie „Medium“ auch das beste deutsche Ergebnis des Wettbewerbs. Den Weltmeistertitel holen sich Natasha Wise und Border Collie „Dizzy“ aus Großbritannien.</p>
<p>Krisztina Kabai, die beste Deutsche in der größten Klasse, startet von Position 17 in den Schlusslauf. Wie an einer Schnur gezogen leitet Kabai ihren Border Collie „Chilli“ durch den Parcours. Wieder läuft alles prima, der Tunnel, der Slalom und auch den Weitsprung meistert Chilli hervorragend. Nur noch drei Hindernisse. Einige Fans können vor lauter Anspannung kaum noch hinsehen. Als der Border Collie dann zum Sprung über die letzte Hürde ansetzt, steht die Halle Kopf. Die deutschen Fans singen und tanzen auf den Rängen. Kabai und Chilli haben sich auf den zehnten Platz vorgekämpft. Silas Boogk und Border Collie „Back“, die von einem aussichtsreichen elften Platz ins letzte Rennen gegangen sind, kommen leider nicht fehlerfrei durch und fallen im Gesamtklassement zurück.<div id="attachment_140" style="width: 435px" class="wp-caption aligncenter"><img src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/15_Einzug-der-deutschen-Mannschaft-beim-großen-Finale2.jpg" alt="Einzug der deutschen Mannschaft beim großen Finale" title="15_Einzug der deutschen Mannschaft beim großen Finale" width="425" height="282" class="size-full wp-image-140" /><p class="wp-caption-text">Einzug der deutschen Mannschaft beim großen Finale</p></div></p>
<p><strong>Happy End für Österreich</strong></p>
<p>Der Höhepunkt aus österreichischer Sicht sollte für die bislang leer ausgegangene Heimmannschaft noch folgen. Die 19-jährige Lisa Frick aus Rankweil in Vorarlberg gewinnt mit ihrem erst zweijährigen Border Collie „Hoss“ den Weltmeistertitel in der Kategorie „Large“. Susanne Novak aus Wien sichert sich mit Border Collie „Minn“ den dritten Platz. Und auch im Hinblick auf die Zuschauerzahlen ist die WM für Österreich ein großer Erfolg: Insgesamt 10.000 Besucher kommen in den drei Tagen in die Dornbirner WM-Halle, um ihre Teams anzufeuern.</p>
<p><a href="http://www.paperdogs.de"><img class="alignnone size-full wp-image-102" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/paperdogs_Schrifzug.jpg" alt="" width="305" height="85" /></a></p>
<p>Marco Glas<br />
Journalist und Fotograf</p>
<p>PAPERDOGS | Texte &amp; Fotos | Videos | Online-Beratung &amp; PR</p>
<p>Tel.:  +49 89 18944008<br />
Mail:  marco.glas@paperdogs.de</p>
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		<title>Collie-Standards: Englischer und Amerikanischer Typ</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 23:40:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Gudrun Beck, Fox Lions Hobbyzuchtstätte für Amerikanische Collies In Amerika konnte sich der moderne Englische Collie-Standard der FCI (Fédération Cynologique Internationale) nie wirklich durchsetzen. Eigentlich ist der &#8220;Amerikanische Collie&#8221; nichts anderes, als der ursprüngliche, altmodische Europäische Collie. Natürlich gibt es auch in Amerika Züchter FCI-reiner Collies, die auf viel Fell und schräge, sehr schmale [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>von Gudrun Beck, </em><a href="http://www.fox-lions.de" target="_blank"><em> </em></a><em><a href="http://www.fox-lions.de/" target="_blank">Fox Lions </a></em><em><a href="http://www.fox-lions.de" target="_blank">Hobbyzuchtstätte für Amerikanische Collies</a><br />
</em></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignleft" title="Englischer Typ" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2008/04/2009_05_24_Aron_DSC_1262.jpg" alt="" width="185" height="249" />In Amerika konnte sich der moderne Englische Collie-Standard der FCI (Fédération Cynologique Internationale) nie wirklich durchsetzen. Eigentlich ist der &#8220;Amerikanische Collie&#8221; nichts anderes, als der ursprüngliche, altmodische Europäische Collie. Natürlich gibt es auch in Amerika Züchter FCI-reiner Collies, die auf viel Fell und schräge, sehr schmale Augen hin auslesen mussten, wenngleich sie sich etwas mehr Größe weiter geleistet haben. So sind heute auch &#8220;Amerikanische Collies&#8221; auf dem Markt, die sich tatsächlich nur in der Größe vom Englischen (FCI-)Collie unterscheiden. Andererseits gibt es unter dem, was auf dem Deutschen Welpenmarkt als &#8220;Amerikanische Collies&#8221; angeboten wird, riesige Unterschiede, weil der Begriff &#8220;Amerikanischer Collie&#8221; zum Sammelbegriff für alle großen, wenig hochgezüchteten, nicht FCI-reinen Collies mißbraucht wird. Vorsicht: Auch die &#8220;Produkte&#8221; der Massenzuchten und Billig-Importe nennen sich so!</p>
<p style="text-align: left;">Schauen wir uns also die Standards vom American Kennel Club (nicht in der FCI) im Vergleich zum FCI-Standard (aus dem Ursprungsland der Hunderasse, also England) genauer an:<span id="more-35"></span></p>
<p style="text-align: left;">Größe und Gewicht: Männliche Amerikanische Collies haben eine Schulterhöhe von 60-66 cm und ein Gewicht von 27-34 kg. Englische Collierüden haben eine Schulterhöhe von 57-61 cm bei etwa 26 kg. Weibliche Amerikanische Collies haben eine Schulterhöhe von 55-61 cm und ein Gewicht von 23-30 kg. Für Englische Collie-Hündinnen gelten die Maße 51-56 cm bei etwa 22 kg. Aber die Größe ist nicht das einzige Merkmal, dass den Amerikanischen Collie vom Englischen unterscheidet.</p>
<p style="text-align: left;">Felltyp: Das Fell des Amerikanischen Collies soll den Körperlinien angepasst sein und den Körperbau gut erkennbar halten. Das Deckhaar soll harsch und kräftig sein, die Unterwolle dicht, weich und wesentlich kürzer, so dass eine wasserabweisende, gut wärme-isolierende Struktur gewährleistet ist. Englische Collies haben sehr viel längeres, dicht-plüschiges, weiches Fell, dass die Figur oft kaum noch erahnen lässt und sehr viel pflegeaufwendiger ist. Der geringere Pflegeaufwand ist wohl der wichtigste Grund für viele Colliefreunde, sich immer öfter für einen Amerikanischen Collie zu entscheiden.</p>
<p style="text-align: left;">Während sich die typischen Amerikanischen Collies aus Brombeerranken noch selbständig befreien können, hilft bei Englischen oft nur ein Freischneiden. Entsprechend unterschiedlich ist die Verwendbarkeit dieser beiden Typen.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/2011_06_07_Drago_DSC_1527_verkleinert.jpg"><img class="size-medium wp-image-187 alignleft" title="2011_06_07_Drago_DSC_1527_verkleinert" src="http://www.hunde.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/2011_06_07_Drago_DSC_1527_verkleinert-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a>Farben: Leider gibt es in Amerika noch die Erlaubnis, Merle-Collies mit Zobel-Farbenen zu verpaaren, so dass außer der äußerlich gut erkennbaren Farbe Blue Merle auch die u. U. kaum oder im erwachsenen Alter nicht mehr erkennbare Farbe Sable Merle bzw. Red Merle in Umlauf gebracht wird. Innerhalb der FCI-Vereine ist diese Farbe aus gutem Grund verboten. In der nächsten Generation treten statistisch gesehen ein Viertel meist schwer kranke sogenannte &#8220;Weißtiger&#8221; auf, wenn versehentlich zwei Zuchtpartner mit Merle-Faktor ausgewählt wurden. Das Merle-Gen, das die gewünschte Aufhellung liefert, ist ein Defektgen, das immer durch ein gesundes Gen vom anderen Elternteil kompensiert werden muss! Besonders teuer gehandelt werden die Amerikanischen Weißen Collies mit farbigem Kopf. Deren Zucht ist auch nicht unproblematisch. Im Zusammenhang mit den Weißen treten immer mehr Schecken auf, die als &#8220;weißfaktoriert&#8221; gelten, da sie in der nächsten Generation wieder Weiße hervorbringen können.</p>
<p style="text-align: left;">Form und Größe der Augen: Die Augen der Amerikanischen Collies sind mandelförmig und von mittlerer Größe. Sie lassen sich trotz der schrägen Stellung noch weit öffnen. Sie geben dem Collie ein freundliches Gesicht. Bei vielen Englischen Collies wirken die Augen schmal, schlitzig und sehr klein. Ein asiatisches Lächeln scheint angezüchtet.</p>
<p style="text-align: left;">Kopfform: Der Kopf des Amerikanischen Collies ist etwas weniger schmal und flach gezüchtet, was ihn bzgl. Epilepsie unempfindlicher hält. Er hat noch einen deutlichen &#8220;Stop&#8221; zwischen Nasenlinie und Stirnlinie. Je nach Zuchtlinie, kann der Stopp aber auch fehlen und der Kopf klobig wirken im Vergleich zu den zierlichen, sehr schmalen Köpfen und Schnauzen der Englischen Collies, bei denen der &#8220;Stop&#8221; zwar vorhanden sein sollte, es aber auch nicht immer ist.</p>
<p style="text-align: left;">Wesensmerkmale: Das Wesen des Amerikanischen Collies ist sanft, angstfrei und ausgeglichen, gleichzeitig aber auch gut motivierbar und leicht erziehbar. Der Hütetrieb kann ausgeprägt sein, besonders bei den altmodischen Europäern. Hütetrieb ist nichts anderes, als Jagdtrieb ohne Töten. Das Hetzen ist noch voll mit drin! Insofern sollte an der Abrufbarkeit ordentlich gearbeitet werden, auch in der Erziehung eines Amerikanischen Collies. Das Positive an triebstarken Hunden ist, dass man sie für Spiel, Sport und Arbeit besonders gut brauchen kann. Die Englisch gezüchteten stehen in Hundesportlerkreisen im Ruf, rechte Mimosen zu sein, die sich zwar aus Angst nicht weiter als 10 m von ihren Menschen weg trauen, mit denen man aber längst nicht überall hingehen, geschweige denn zuverlässig arbeiten kann. Auch fehlt den Englischen Collies oft der Hütetrieb, so dass sie schon deshalb an der Herde nicht mehr eingesetzt werden können. Bei fehlender Schussfestigkeit besteht die Gefahr des unkontrollierten Weglaufens, z. B. bei Gewitter oder zu Sylvester. Solche Probleme gibt es bei Amerikanischen Collies meiner Beobachtung nach zumindest weit seltener.</p>
<p style="text-align: center;">
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