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Belana belastet ihre rechte Hinterpfote zwar weiterhin nicht, aber bei unseren heutigen Bewegungsübungenkam ließ sich ihr Knie geringfügig weiter anwinkeln als gestern. Auch das Belasten im Liegen gegen meine Handschien für sie selbstverständlicher zu sein. Gut, vielleicht hat es nur mit aufkommendem Vertrauen zu tun, dass ich ihrnicht weh tun will. Andererseits hatte ich selbst mal eine Gelenkentzündung und weiß, wie schmerzhaft so etwas ist.Wahrscheinlich muss ich erst einmal lernen, Geduld mit ihr zu haben und mich über jeden noch so kleinen Fortschritt zu freuen.
Im Garten saust sie auf ihren 3 gesunden Beinen sofort wie wild los, wenn ich sie nicht festhalte. Sie will mich zum Spielen auffordern unddafür einen geeigneten Gegenstand suchen. Es ist wirklich schwer, so ein Energiebündel zu schonen.Dabei bekommt sie schon extrem "armes" Futter - wenig Fett, wenig Eiweiß, viel Kohlenhydrate in Form von Mehlbreioder Hundekuchen und pürrierte Pflänzchen und Gemüse wegen der Vitamine und Fasern (Ballaststoffe), damit sich keine Verstopfungeinstellt (Darmträgheit).
Mit meinem "flotten Dreier" machte ich bei hochsommerlichen Temperaturen einen ausgedehnten Parkspaziergang.Auf der großen Rasenfläche im Park spielte ich mit Aron und Arabelle abwechselnd Apportieren. Anjin war zu abgelenkt.Alles Mögliche interessierte sie mehr. Mein Spiel ist für sie kein MUSS sondern eben nur ein Beschäftigungsangebot,dass sie im langweiligen Garten zu Hause auch immer dankbar annimmt, sogar so eifrig, dass sie Arabelle dort nichtdran kommen lässt. Umso glücklicher ist Arabelle, wenn sie draußen die Gelegenheit bekommt, mit mir zu spielen.
Um Anjin stärker auf mich zu konzentrieren, werde ich wohl mal das Füttern auf den Nachmittag, nach dem Spaziergang,verschieben und mir eine Tasche voll Leckerlis mitnehmen müssen. Solange sie mein "Platz!" auch draußen spontanbefolgt, sehe ich keinen Grund, mir um ein Dominanzproblem sorgen zu machen. "Platz!" ist bei uns ein MUSS unddas wissen meine Hunde. Dafür habe ich es auch bei den Kleinen schon oft genug auch gegen deren Willen durchgesetzt.
Beim Bürsten nach dem Spaziergang sammelte ich nicht nur einige -zig suchende Zecken ein, sondern fand auch eine bereitsseit längerem festgesaugte. Sie war von maisgelber Farbe und saß bestens getarnt knapp hinter Arabelles rechter Achselim feinen Langhaar. In der Haut hatte sie bereits einen etwa 3 cm durchmessenden, etwa 1/2 cm hohen Knubbel verursacht, dengrößten durch Zeckenbiss hervorgerufenen, den ich an einem meiner Hunde je entdeckt habe. Ich hoffe, Arabellekann ihn trotzdem genauso problemlos zurückbilden, wie die anderen es bisher konnten. Nachdem ich die Zeckean ihrem Kopf ordentlich und vollständig herausgedreht und breit getreten hatte, wunderte ich mich über die schleimige, ebenfalls gelbliche "Füllung" derselben.Ich bin es gewöhnt, dass die bereits vollgesaugten Zecken auf meinen Hunden dunkelgrau oder weiß und mit fast schwarzem, geronnenem Blutihrer Wirte gefüllt sind. Ich kam auf die Idee, Arabelle könnte bereits ein Abzess gebildet haben,so dass die Zecke womöglich mit Eiter gefüllt war ?! Ich kontrollierte den Knubbel, indem ich ihn seitlich etwas zusammendrückte, bis sich inder kleinen Bisswunde Blut zeigte. In der Hoffnung, dass die Zecke eine "saubere", "nordische" war, die keine bösen Krankheitenübertrug, gab ich es auf, über dieses Phänomen nachzudenken. Den Knubbel werde ich wohl noch einige Tage beobachten müssen.Bei seiner Rückbildung, hoffentlich.
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